Der Stadtrat von Ludwigsstadt hat einen neuen Umsetzungszeitraum für das Sanierungsgebiet Pensel, und zwar bis Ende 2029, beschlossen. Für das Sanierungsgebiet war 2007 nach Durchführung vorbereitender Untersuchungen eine Sanierungssatzung erlassen und der Umsetzungszeitraum für die Sanierungsziele bis 31.12.2020 festgelegt worden.

Bereits erreicht wurden der Rückbau der Gebäudebrache Pensel und die Verkleinerung der Tennishalle zur Vorbereitung der Ansiedlung eines Einzelhandelsmarktes. Noch nicht erreicht werden konnten dagegen – als weitere Ziele – die Verbesserung der Wohnsubstanz und der Außenbereiche am Baudenkmal Lauensteiner Straße 59, der Ringschluss der südlichen und nördlichen Anbindung an die Lauensteiner Straße sowie die Neuordnung und Neugestaltung Loquitzweg im Bereich Hermann-Söllner-Halle. Die Halle wurde zudem im „Investitionspakt zur Sanierung von Sportstätten“ berücksichtigt.

„Wir sind bei der Sanierung der Halle und dem Umgriff auf einem gutem Weg“, verdeutlichte Ehrhardt. Die Gebäudesanierung ist derzeit im Stadium der Vorplanung und soll bis 2025 umgesetzt werden. Der Umsetzungszeitraum wurde nunmehr bis 31.12.2029 – gleichlautend mit dem Sanierungsgebiet Stadtkern – verlängert.

Der Stadtrat bestätigte die in der Dienstversammlung am 18. September gewählten Kommandanten der Feuerwehr Ludwigsstadt : Jörg Söllner als Erster Kommandant sowie dessen Stellvertreter Christian Heyder und Christian Conrad. Die drei wiedergewählten Kommandanten waren bisher schon in diesen Funktionen tätig.

Grünes Licht gab es auch für den Antrag des Staatlichen Bauamts Bamberg namens des Freistaats Bayern auf Zustimmung für den Erweiterungsbau des Jugendwaldheims Lauenstein.

Bekanntgegeben wurden Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung. Demnach veräußerte die Stadt das Kinderspielplatz-Grundstück des „Hauses für Kinder St. Michael“ an die evang.-luth. Kirchengemeinde Ludwigsstadt zum Bodenrichtwert. Der Auftrag zum Rückbau der Lkw-Garage auf dem Burgbräu-Areal wurde an die Fa. Richter Triga aus Zwönitz vergeben.

Für das Bauvorhaben „Umbau/Erweiterung des Kindergartens Lauenhainer Spatzennest“ wurden 13 Gewerke öffentlich ausgeschrieben. Die Kostenberechnung des Architekturbüros Müller Architekten beläuft sich auf insgesamt 950 000 Euro brutto. Die Maßnahme wird mit 88,42 Prozent der förderfähigen Kosten durch den Freistaat nach FAG gefördert. Nach Ausschreibungsergebnis lagen die Gesamtkosten bei 1 428 000 Euro und somit rund 60 Prozent über der Kostenberechnung . Aufgrund einer höheren FAG-Förderung kann der geplante Eigenanteil der Stadt von 341 000 Euro eingehalten werden.

Astrid Vetter ( SPD ) gab zwei Anregungen der Bevölkerung weiter. Zum einen baten Anwohner der Bahnhofstraße, dort aufgrund des Schienenersatzverkehrs vorübergehende Halteverbote auszusprechen. Damit sollen Gefahrensituationen entschärft werden. Zum anderen hatten Bürger moniert, dass die nachts in Ludwigsstadt beleuchteten Gebäude zwar schön, aber leider auch ziemlich schmutzig seien. hs