Durch das Hochwasser im vergangenen Jahr war der Skulpturenpark im Mitwitzer Wasserschloss arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Einige der Kunstwerke waren beschädigt, zum Beispiel der Bär, der damals von den Fluten der Steinach los- und weggerissen worden war.

Umso erfreulicher ist deshalb, dass der Holzbildhauer Silvio Ukat aus Glauchau die von ihm 2018 geschaffenen Figuren aus Eichenholz dieser Tage im Auftrage der Marktgemeinde Mitwitz nicht nur gesäubert und renoviert hat, sondern auch farblich wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzen konnte.

Besonders auffällig und gestalterisch sowie handwerklich gekonnt zeigt sich an zentraler Stelle das „Himmelstor“. Nicht nur Brautpaare lassen sich an diesem besonderen Ort ablichten. Aber auch die robuste Sitzgruppe sowie Figuren aus Märchen oder Liedern („Fuchs, du hast die Gans gestohlen“) laden zum Betrachten und Verweilen ein. Gerade an den Wochenenden ist der Mitwitzer Skulpturenpark ein attraktiver Anziehungspunkt für junge Familien und weit über die Grenzen der Region bekannt.

Nach der Auffrischung, so Bürgermeister Oliver Plewa, werde in nächster Zeit eine mögliche Umgruppierung vorgenommen, und vielleicht kommt sogar die ein oder andere Figur noch hinzu. Auch Altbürgermeister Hans-Peter Laschka , der vor ein paar Jahren auf Vermittlung von Ingo Cesaro über das Kunstprojekt HolzART den Bildhauer für Mitwitz gewinnen konnte, könnte sich eine figürliche Ergänzung sowie eine entsprechende Informationstafel durchaus vorstellen. fb