Seit über einem Jahr war landesweit in den musealen Einrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie Stillstand angesagt. Dies galt auch für das Europäische Flakonglasmuseum Kleintettau . Die Betreiber können nun wieder aufatmen, denn die sinkenden Inzidenzwerte lassen erfreulicherweise eine überschaubare Öffnung zu.

Das Kleintettauer Museum kann nun ab Montag, 28. Juni, wieder durchstarten. Dazu die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, letzter Einlass ist um 16 Uhr, Samstag von zehn bis 16 Uhr. An Sonn- und Feiertagen besteht die Möglichkeit zur Besichtigung für vorangemeldete Gruppen ab 30 Personen. Außerdem findet jeweils am ersten Samstag im Monat zwischen zwölf und fünfzehn Uhr eine Halbautomatenvorführung statt, die an die alten Zeiten der Flakonherstellung erinnert. Außerdem ist die Besuchertribüne begehbar, versicherte Museumsleiter Sandro Welsch. Allerdings bleibt vorerst die vor allem bei den Kindern beliebte „Glashöhle“ geschlossen. Während des Aufenthalts ist das Tragen einer FFP2-Maske bindend, dazu das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 Meter zu fremden Personen. Führungen durch das Personal, so Welsch, finden derzeit noch nicht statt. Weitere Informationen sind erhältlich unter der 09269/77100 .

Das 2008 eingeweihte Spezialmuseum für edle Parfümflakons – mittlerweile von 60 000 Interessenten besucht – ist in den Räumen der Firma Heinz-Glas untergebracht.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Blick in die Flakon-Produktion der Firma. Museumsleiter Welsch: „Hier können die Besucher den Lärm, die unglaubliche Hitze sowie die atemberaubende Geschwindigkeit der vollautomatischen Glasproduktion sinnlich erfahren. Vor allem werde der Bogen gespannt von der Mundglasherstellung über die Halbautomatentechnik bis hin zur vollautomatischen Produktion von Parfüm-Flakons.“ gf