Zwei Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Steinwiesen haben kürzlich aus den Händen von Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger und stellvertretendem Landrat Gerhard Wunder das staatliche Ehrenzeichen in Silber entgegengenommen.

Rainer Deuerling und Albert Gries erhielten die Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Dienst. Deuerling ist Hauptfeuerwehrmann und Geschäftsleiter im Rathaus in Steinwiesen und deshalb auch tagsüber immer einsatzbereit. Lange Jahre war er Sachbearbeiter für die Feuerwehr in der Gemeinde und weiß genau, dass die Forderungen der Feuerwehren für Geräte und Ausrüstung realistisch sind.

Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Kommandantin Kerstin May, Marcel Manzer und Lucas Hollendonner ausgezeichnet. Dominik Beiergrößlein erhielt die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann.

Auch der Feuerwehrverein ehrte zahlreiche Mitglieder. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Manfred Reimann geehrt, 40 Jahre Treue zum Verein konnte Herbert Wessel vermelden.

Bereits seit 50 Jahren „bei der Feuerwehr“ sind Reinhold Welsch und Georg Müller . Reinhold Welsch war von 1981 bis 2000 Funkwart. Das war einer Zeit, in der es einen großen Umbruch in der Alarmierung gab, das Gerätehaus neu gebaut wurde und viele Herausforderungen auf die Feuerwehr zugekommen sind. Georg Müller hält als passives Mitglied und Nachbar der Feuerwehr die Treue.

77 Einsätze für die Wehr

Kommandantin Kerstin May ging auf die Einsatzstatistik 2021 ein. Es wurden 31 Übungen mit insgesamt 875 Stunden abgehalten. Bei 77 Einsätzen leistete man insgesamt 1897 Stunden und schlug sich so manche Nacht um die Ohren. Mit drei Brandeinsätzen, 33 technischen Hilfeleistungen, zwei ABC-Einsätzen, drei Sicherheitswachen und 37 sonstigen Einsätzen waren die aktiven Mitglieder ziemlich ausgelastet. Es war zu beobachten, dass aufgrund vermehrter Umweltkatastrophen wie Hochwasser, Sturm und Windbruch die Einsätze in der Großgemeinde um 30 bis 40 Prozent gestiegen sind.

Den Mitgliederstand zum aktuellen Zeitpunkt bezifferte May auf 126 − aufgegliedert in neun Jugendliche, 54 Aktive, 58 Passive und fünf Fördermitglieder. Man habe trotz Corona seit 2021 sechs neue Feuerwehrler begrüßen dürfen.

Am Freitag, 11. November, steht für die Wehr die Absicherung des Martins-Umzuges des Kindergartens an. Am selben Tag ist zudem der „Rathaussturm“. sd