Neben den Schwierigkeiten an der Grundschule Wilhelmsthal mit den Kombiklassen (wir berichteten), gibt es nunmehr auch einen Antrag des Elternbeirats für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten.

In der Bürgersprechstunde appellierte Christian Kreuzer als Elternbeirat der Grundschule, Luftfilteranlagen anzuschaffen. Er meinte, dass diese Gerätschaften das beste Mittel seien, weil sie gerade im Herbst und Winter auch gegen andere Viren helfen.

Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD) ging in der Gemeinderatssitzung auf den aktuellen Sachstand ein. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen sei man gegen die Anschaffung, wobei die Kosten nicht der ausschlaggebende Punkt seien.

CSU-Fraktionssprecher Jochen Gleich verwies auf die breite Diskussion um solche Anlagen. Untersuchungen hätten ergeben, dass die technische Wirksamkeit sehr begrenzt sei. Stoßlüften mit Austausch der Luft sei die effektivste Möglichkeit, die Gebäude hätten eine entsprechende Masse und würden schnell nachheizen. Die Kosten für Anschaffung, Betriebe und vor allem einer fachkundigen Wartung seien nicht zu vernachlässigen. Die Geräte seien vergleichbar mit Anlagen in Operationssälen, die Filter müssten regelmäßig gewechselt werden, sonst wirkten sie als „Virenschleuder“.

Der Antrag wurde schließlich mit 1:9 Stimmen abgelehnt.

Thema Photovoltaik

Gemeinderat Jürgen Baumgärtner (CSU) forderte die Verwaltung auf, die vom Landratsamt geforderten Alternativflächen für Photovoltaikanlagen zu prüfen. Man sollte schauen, wie andere Gemeinden das machen, und die Bürgerschaft mehrheitlich mitnehmen. Weiterhin sei man bei den Bauplätzen schlecht aufgestellt und in der Vorgehensweise einfach zu langsam.

Die Bürgermeisterin („Jeder will Photovoltaik haben, aber keiner auf seinen Flächen!“) meinte, dass man bei der vorgesehenen Photovoltaikanlage die Hausaufgaben gemacht habe. Eine schnelle Überprüfung und Abwägung sei nicht machbar, sie zeigte sich zuversichtlich, dass die mehrheitliche Entscheidung des Gemeinderates am Trebesberg noch möglich ist.

Keiner will verkaufen

Es sei ihr bekannt, dass man nicht genügend Bauland vor Ort habe, aber es sei auch niemand bereit, entsprechende Grundstücke zu verkaufen. Man habe alle möglichen Eigentümer ohne Erfolg angeschrieben.