Die bestehende Freiflächen-Photovoltaikanlage an der Johannisthaler Straße soll auf Antrag der Raiffeisenbank Küps erweitert werden. Am Dienstagabend behandelte der Marktgemeinderat die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Grundlegende Einwände wurden nicht vorgebracht. Geplant ist, die bestehende Anlage um Module mit rund 750 kWp zu erweitern. Die Bürger haben nun die Gelegenheit, sich im Rahmen der zweiten Auslegung einen Monat lang näher mit dem Projekt zu befassen.

Ratsinformationssystem

Einstimmig beschlossen wurde die Anschaffung eines Ratsinformationssystems im Frühjahr 2022 für rund 4700 Euro. Zudem fallen monatlich Gebühren in Höhe von 110 Euro für die Softwarepflege an. Martin Goletz von der Firma kommuna GmbH stellte das System vor. Sowohl Räten als auch Bürgern werden damit wichtige Dokumente zur Verfügung gestellt.

Wie Goletz erklärte, können Vorlagen und Daten , die über den öffentlichen Bereich hinausgehen, für Ratsmitglieder sicherheitsrelevant im System angeboten werden. Die Ratsmitglieder könnten sich dann mit ihrem eigenen Kennwort einloggen. Daneben biete sein Unternehmen auch eine Sitzungs-App für alle Gemeinderäte an. Weitere Vorteile seien unter anderem, dass alle Dateien einer Sitzung mit einem Klick heruntergeladen werden können, und zu jedem Tagesordnungspunkt könne eine eigene Notiz angebracht werden.Insgesamt ist ein Ratsinformationssystem mit Zeit- und Kostenersparnissen verbunden, erfuhr der Rat.

Sitzungen des Rates

Festgelegt wurde die künftige Organisation der Sitzungen. Demnach werden diese unter Anwendung der 3G-Regelung abgehalten. Die Marktgemeinderatssitzungen finden weiterhin unter Einhaltung der Hygieneregeln in der Turn- und Festhalle statt. Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses werden dagegen im Rathaussaal anberaumt. Die Maskenpflicht besteht bis zur Einnahme des Sitzplatzes. Zudem werden die Teilnehmer registriert.

Am Anfang der Sitzung informierte Bürgermeister Bernd Rebhan ( CSU ), dass der Markt Küps am „Kommunalen Energiecoaching in Oberfranken “ teilnimmt. Die Gemeinde sei erneut in den Genuss des Förderprojektes gekommen.

Auch ging er auf das Küpser Entwicklungskonzept KEK3 ein. Er freute sich über den Eingang dreier Bewilligungsschreiben der Regierung von Oberfranken im Zusammenhang mit dem angestoßenen Städtebauförderprogramm zum Kernort Küps . Die Ausschreibung, so erklärte er, war bereits im vergangenen Jahr und ist auf ein Jahr befristet. Wesentliche Projekte werden in den nächsten Jahren sein: die Schaffung eines Leer-standsmanagements, die Einführung eines kommunalen Förderprogramms, Sanierungsmaßnahmen sowie Vorbereitung, Moderation und Dokumentation der begleitenden Lenkungsgruppe. Die ermittelnden Kosten liegen bei rund 46 200 Euro. Der Fördersatz beträgt rund 60 Prozent.

Förderprogramm

Grünes Licht gab es für das kommunale Förderprogramm für die Unterstützung privater Maßnahmen an Fassaden und Dächern im Sanierungsgebiet. Die Kosten betragen 14 800 Euro, der Fördersatz liegt bei 60 Prozent. Zudem wurden Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 500 000 Euro für Erneuerungsmaßnahmen im Ortskern von Küps bewilligt. red