In der Grundschule stand vor kurzem das Thema Digitalisierung auf dem Stundenplan. Lara Zethner, die derzeit ein freiwilliges soziales Jahr „Digital“ absolviert, gab den Kindern der vierten Klasse Impulse zur richtigen Mediennutzung und sensibilisierte spielerisch in dieser Thematik.

Kinder und Jugendliche von heute sind sogenannte Digital Natives, also Menschen, die in der digitalen Welt aufwachsen und von Geburt an mit digitalen Medien in Berührung kommen.

Segen und Gefahr zugleich

Die Digitalisierung und der rasende technische Fortschritt sind in vielen Bereichen ein Segen, bringen aber auch neue Gefahren mit sich. Denn „im Netz“ gibt es keine Grenzen. Es ist frei zugänglich, anonym und vor allem für Eltern kaum kontrollierbar.

Darum sollten Kinder so früh wie möglich für einen verantwortungsvollen und gesunden Umgang mit Medien sensibilisiert werden.

Lara Zethner startete daher ein Projekt in Kooperation mit der Grundschule Weißenbrunn und konzipierte für die Viertklässler einen dreitätigen Workshop. Es ging darin um das Smartphone und seine Entwicklung, Soziale Medien, Cybermobbing und Datenschutz.

Interaktiv und spielerisch brachte Lara Zethner den Kindern diese Themen näher, gab Tipps und plädierte für einen fairen Umgang im Netz. „Ich habe mich sehr gefreut, die Kinder ein Stück weit an die Hand zu nehmen und sie auf ihrem Weg in der digitalen Welt zu begleiten“, zieht Lara Zethner Resümee. „Für die Kinder sind Instagram , TikTok und Co. kein Neuland. Sie bewegen sich in den sozialen Netzwerken ganz selbstverständlich. Umso schöner war es zu sehen, wie aktiv und reflektiert sie im Workshop mitgearbeitet haben.“ red