Am Samstag, 30. März, findet um 19 Uhr, in der katholischen Stadtpfarrkirche Hammelburg ein Konzert zum 4. Sonntag in der Fastenzeit "Laetare", auch Freudensonntag genannt, statt. Mit dem Sonntag Laetare ist auch die Mitte der Fastenzeit überschritten und hat deshalb einen fröhlichen Charakter. Aufgeführt wird die Missa in A op. 126 von Josef Gabriel Rheinberger aus dem Jahre 1881. Die Messe in ihrer lyrischen, versöhnlichen und milden Grundstimmung tritt bereits im Kyrie deutlich hervor. Das Sanctus beginnt mit geheimnisvoller Feierlichkeit und steigert sich bis zum kräftigen Osanna. Zum friedvollen und versöhnlichen Abschluss des Werkes führt das Agnus Dei. Des Weiteren wird das Stabat mater dolorosa (Es stand die Mutter schmerzerfüllt) von Giovanni Battista Pergolesi zu hören sein. Es entstand 1736, nur wenige Wochen vor dem Tod des damals 26-jährigen Komponisten. Das Stabat mater ist eigentlich ein mittelalterliches Gedicht eines unbekannten Geistlichen des 12./13. Jahrhunderts, welches die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat. Das ergreifende Werk wird stimmlich getragen und verzichtet bewusst auf groß angelegte Chor- und Orchesterbesetzung.

Mit Chor und Orchester

Das Konzert in der Passionszeit wird vom dreistimmigen ökumenischen Frauenchor Hammelburg, Ruth Gerhard (Sopran), Katrin Edelmann (Alt), einem Kammerorchester dargeboten, Gesamtleitung: Kantor Dieter Blum. Karten gibt es im Vorverkauf bei "Sammeln und Schenken" (Rote-Kreuz-Straße 3) sowie in der Buchhandlung "Bunter Buchladen" (Kissinger Straße 8) sowie bei den Mitgliedern des Kirchenchores und an der Abendkasse. red