1125 Euro kamen bei einem Benefizkonzert in Niederfüllbach für die Flutopfer in Rheinland-Pfalz zusammen, darin sind 200 Euro der Gemeinde enthalten. Die Idee zu diesem Konzert hatte die bekannte Pianistin und Organistin Annerose Röder. Sie berichtete in ihrem Grußwort, dass sie mehrere Kommunen im Coburger Land wegen eines Benefizkonzertes angeschrieben habe. Nur Niederfüllbach habe sofort geantwortet.

Nur aufgrund ihrer Hartnäckigkeit fänden in der nächsten Zeit noch zwei weitere Benefizkonzerte statt, sagte Röder.

Die Pianistin bestand darauf, dass das Geld an das Rote Kreuz geht. "Denn die wissen genau, wo es gebraucht wird", sagte Annerose Röder. Das Ambiente für das Konzert, der Niederfüllbacher Schlosspark, passte perfekt. Mitglieder des Gemeinderats hatten Stühle - natürlich nach den Corona-Richtlinien - aufgestellt und für den perfekten Klang des elektronischen Klaviers gesorgt.

Niederfüllbachs Bürgermeister Bastian Büttner freute sich über die große Resonanz auf das Konzert, denn über 50 Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf gefolgt und bewiesen große Solidarität mit den Betroffenen im Flutgebiet. Außerdem nahmen auch auf den Bänken im Schlosspark viele Zuhörer Platz und lauschten am Rande den besonderen Klängen.

Annerose Röder, in Niederfüllbach keine Unbekannte, führte selbst durch ihr einstündiges, sehr kurzweiliges Programm, das sie selbst zusammengestellt hatte. Sie überreichte zusammen mit den Mitgliedern des Gemeinderats nach dem Konzert den Betrag in Höhe von 1125 Euro an den Kreisbereitschaftsleiter Claus Weigand und den Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbands Coburg, Jürgen Beninga.