In der Hauptversammlung des ASV Kleintettau konnte Vorsitzender David Kappelt von einem sehr aktiven Vereinsleben berichten. Er freute sich, dass vom ASV zwei Fußball- und drei Tischtennismannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Weiter habe sich ein "Boccia-Team" zusammengefunden. Der Mitgliederstand habe sich bei 219 eingependelt, so Kappelt. Die Renovierung des Sportheims werde unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten fortgesetzt.

Durchwegs gut besucht waren Kappelt zufolge die Veranstaltungen im Sportheim. Dabei suche man die Kooperation mit anderen Vereinen. Dies sei bei der Happy-New-Year-Party der SPD, der Kirchweih und erstmals beim Kinderfasching der Rennsteigkapelle der Fall gewesen. Als Veranstaltungen 2020 kündigte er das ASV-Schlachtfest und die Weihnachtsfeier an. Nachdem das Gasthaus Ruppert geschlossen wurde, würden die Öffnungszeiten im Sportheim erweitert. Dabei werde dringend Personal für die Bewirtung gesucht. In diesem Zusammenhang lobte Kappelt Felix Ebertsch, der als Koordinator wirkt. Ziel sei eine stärkere Frequentierung des Sportheims.

"Trotz erheblicher Ausgaben für die neue Heizung des Sportheimes musste der ASV keine Kredite aufnehmen", gab Hauptkassier Johannes Bock bekannt. 2020 sehe er als Konsolidierungsjahr, bevor man sich wieder an größere Ausgaben wagen könne.

Da noch immer kein Ehrenamtsbeauftragter gefunden wurde, dankte Kappelt Ewald Kaufmann und Alfred Müller, die im Namen des ASV zahlreiche runde Geburtstage besuchten. An Stelle von Geschenktafeln sollen als Präsente zukünftig Gutscheine der örtlichen Geschäfte oder "Rennsteig-Taler" als Präsent übergeben werden.

Aus der Versammlung heraus wurde eine finanzielle Unterstützung des ASV bei den anstehenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durch die Marktgemeinde gefordert. Der Verein allein könne die Arbeiten finanziell nicht schultern. Abgelehnt wurde wegen der bürokratischen Hürden eine Beantragung von Zuschüssen durch den BLSV. Auch der Wunsch nach einer Bestuhlung der Sporthalle wurde angesprochen. Das Aufstellen von Bierzeltgarnituren bei Veranstaltungen sei keine Dauerlösung. Werner Vetter stellte eine, wenn auch begrenzte, Bezuschussung der Aktionsgemeinschaft der Kleintettauer in Aussicht.

Einig war man sich, der Herzsportgruppe Tettau auch nach Wegfall der "üblichen Spende" das Sportheim kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Diese Gruppe biete eine gute Gelegenheit für alle, sich fit zu halten.

Dann ließ der Abteilungsleiter Fußball, Karlheinz Fehn, die letzte Saison noch einmal Revue passieren und bezeichnete den Abstieg aus der Bezirksliga West nach den vielen Spieler-Abgängen als unvermeidlich. "Erhobenen Hauptes" habe man sich aus der Bezirksliga verabschiedet. Gleichzeitig sei es nicht einfach gewesen, für die Kreisliga eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen. Und Dominik Krischke berichtete für die Abteilung Tischtennis und freute sich, dass wieder eine Jugendmannschaft für die Saison gemeldet werden konnte. wvk