"Wir sind Töne in Gottes Melodie" - so lautete das Motto der Ersten Heiligen Kommunion in der Pfarrei St. Pankratius Steinberg. Sieben Mädchen und drei Jungen traten dabei am Samstag erstmals an den Tisch des Herrn.

Die Kommunionkinder zogen mit Pater Helmut Haagen und den Ministranten in die schön geschmückte Steinberger Pfarrkirche ein. Der Pater ging, nachdem die Kommunionkinder ihr Taufgelöbnis erneuert hatten, in seiner Predigt auf die Losung der Erstkommunion "Töne in Gottes Melodie" ein.

Wenn man eine Melodie betrachte, sehe man, dass sie aus vielen einzelnen Noten besteht. Um gemeinsam einen schönen Klang hervorzubringen, seien dabei alle Noten gleichermaßen wichtig. Würde auch nur eine Note fehlen, verliere die gesamte Melodie an Harmonie. Jede einzelne werde gebraucht. So verhalte es sich auch mit den Menschen, von denen jeder einzelne an seinem ganz eigenen, für ihn vorgesehenen Platz - entsprechend seiner Fähigkeiten und Neigungen - gebraucht werde.

Die Musik sei etwas Wunderbares. Doch am schönsten sei die Melodie der Liebe Gottes - und so dürften wir uns alle freuen, Töne in dieser seiner Melodie sein zu dürfen. Ein guter Platz sei - winkte der Pater gewaltig mit dem Zaunpfahl - beispielsweise in Reihen der Ministranten.

Den Orgelpart des von den Kommunionkindern mitgestalteten Fest-Gottesdienstes hatte in bewährter Weise Hans Pittroff inne. Trotz des unbeständigen Wetters erfreute im Anschluss eine Abordnung des Musikvereins Steinberg die Kommunionkinder und ihre Gäste mit einem traditionellen Ständchen.

Diese jungen Christen traten erstmals an den Tisch des Herrn: Elly Büttner, Anna Chapran, Betty Engelhardt, Frieda Feick, Anna Geiger, Marcel Herzog, Sina Kuhnlein, Konrad Schmidt, Max Schneider und Amelie Wachter. hs