Knetzgau und Dampfach in Zugzwang

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Zwar hat die winterliche Kälte Franken noch fest im Griff, die Winterpause der Fußballer ist aber für einige schon vorbei. Für den FSV Krum, den TSV Knetzga...

Zwar hat die winterliche Kälte Franken noch fest im Griff, die Winterpause der Fußballer ist aber für einige schon vorbei. Für den FSV Krum, den TSV Knetzgau und die DJK Dampfach sind die ersten Punktspielen des Jahres angesetzt.

TSV Knetzgau -
TSV Gochsheim

Zwei Abgänge sind beim TSV Knetzgau (14. Platz/14 Punkte) zu verkraften: Kenny Reichart wechselt zum FC Kleinsteinach, Andy Müller zurück zum TV Haßfurt. Ansonsten bleibt die Mannschaft weitestgehend zusammen, und für den Start nach der Winterpause ist alles hergerichtet. Bis auf das Wetter. Ungeachtet dessen sind für TSV-Spielleiter Alexander Hamburger "drei Punkte Pflicht, wir müssen schauen, dass wir da unten rauskommen". Zu Gast ist der TSV Gochsheim (4./28), der, mit der doppelten Punktzahl gesegnet, nicht gerade als Aufbaugegner anzusehen ist. Im Hinspiel hatten sich die Teams noch mit einem torlosen Remis getrennt, ab jetzt reichen Unentschieden nicht mehr aus, um sich vor der Rückkehr in die Kreisliga zu retten. "Wenn es Punkte zu holen gibt, müssen wir die auch holen", sagt Hamburger. Dafür sei es notwendig, dass die Mannschaft insgesamt um einiges stabiler wird. Nur an zwei Spieltagen stand die Elf auf dem Relegationsplatz 12 und somit nicht auf einem direkten Abstiegsplatz. Das soll sich schnell ändern.
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Heide, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Knop, Wirth, Schenk, Frison, Huth, Greul
FSV Krum -
DJK Unterspiesheim

"Wir werden alles dransetzen, um zu spielen, wir wollen es unbedingt." Tobias Burger, Trainer des FSV Krum (6./25), macht überhaupt keinen Hehldaraus, dass er die Partie gegen die DJK Unterspiesheim (5./28) auch anstoßen lassen will. Aber: "Wenn das Wetter mächtiger ist, dann haben wir das zu akzeptieren." Sprich: wenn der Platz nicht bespielbar sein sollte, worauf einiges hindeutet. Sollte gespielt werden, so kommt mit der DJK die Mannschaft, die als einzige der Liga dem FSV ein Unentschieden beschert hat. Mit den Neuzugängen Manuel Weh-ner (TV Obertheres)und Andre Stößlein (TSV Burgpreppach) "ist unser Kader breiter aufgestellt", was Burger angesichts seines Lazaretts sehr recht ist. Unterspiesheim, sagt er, sei ein etablierter Bezirksligist, ein sehr unangenehmer und sehr unberechenbarer Gegner. "Deren Coach Reinhard Seger ist schon ein Trainerfuchs, aber er hat in der Saison schon an die 30 Spieler eingesetzt." Vielleicht mit ein Grund für die Unberechenbarkeit der Kämpfertruppe aus Unterspiesheim. "Wir sind fit und wollen die drei Punktebehalten, um damit weiter unseren Klassenerhalt zu sichern", sagt der Trainer des Tabellensechsten.
FSV Krum: Weinmann, Gräf - Bujtor, Max Witchen, Fösel, Vogel, Wehner, Degen, Räth, Stößlein, Lommel, T. Durst, Glöckner, Hart, Rippstein
SV Sömmersdorf -
DJK Dampfach

Wenn die DJK Dampfach (13./14) beim derzeitigen Tabellenletzten SV Sömmersdorf (12 Zähler) ihre Visitenkarte abgibt, steht viel auf dem Spiel. Beide sind im Abstiegskampf arg unter Zugzwang. Die Sömmersdorfer haben am letzten Spieltag des vergangenen Jahres etwas überraschend beim SV Riedenberg mit 2:1 gewonnen und diesen Aufwind mit ins neue Jahr genommen. Dampfach hat gleichzeitig erneut gegen den Tabellenführer FC Geesdorf eine bittere und unglückliche 1:2-Niederlage wegstecken müssen. Laut Abteilungsleiter Werner Griebel gehört sehr viel Qualität dazu, so ein Spiel zu gewinnen. "Wir haben leider viel zu viele Chancen ausgelassen", sagt er. Mit nur 25 Gegentreffern hat die DJK eine der besten Abwehrreihen der Liga, aber mit nur 19 die drittwenigsten Treffer erzielt. An dieser Schwäche hat das Team in einer intensiven Vorbereitungszeit hart gearbeitet.
DJK Dampfach: Schulz-Happe - Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, N. Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Schleicher, Tudor, Wagner, Winter, Yeniay, Yücetag gch/hd