Der TSV Unterlauter ist unter neuer Führung. Bei der Hauptversammlung im Sportheim wurde Ralf Jurk problemlos zum Vorsitzenden gewählt. Er tritt an die Stelle von Matthias Scholz, der nach dem plötzlichen Rücktritt von Ulrich Scholz im Mai vergangenen Jahres den Vorsitz bis zu dieser jüngsten Wahl übernommen hatte. Der scheidende Vorsitzende Matthias Scholz meinte in seinem Statement: "Gott sei Dank erlebten wir 2018 keine bösen Überraschungen hinsichtlich der Gebäudeinstandhaltung." Jedoch seien alle vom Rücktritt des langjährigen Vorsitzenden Ulrich Scholz überrascht gewesen. Ab diesem Zeitpunkt ging die Verantwortung für die Vereinsführung auf Matthias Scholz, Norbert Theiss und Karl Kolb über. Nunmehr hatte sich Fußball-Jugendleiter Ralf Jurk im Vorfeld der Versammlung bereit gezeigt, die Führungsverantwortung zu übernehmen. Jurk hatte die Initiative bereits ergriffen zur Klärung der Projekte Flutlichtanlage und Kultursaal sowie der Pächternachfolge, wobei er von Ulrich Meyer unterstützt wurde.

Eine Hiobsbotschaft

Eine weitere Schreckensnachricht sei gewesen, so Matthias Scholz, dass das bisherige Pächterehepaar zum Jahresende kündigte. Zunächst wurde angedacht, die Gastwirtschaft in Eigenregie zu führen. Zum Glück wurde der TSV fündig und mit Christoph Löhnert konnte ein neuer Pächter gefunden werden.

"Leider zierten aber einige dunkle Wolken den weißblauen Himmel", fuhr Scholz fort. Die freiwilligen Helfer würden bei Arbeitseinsätzen, aber auch bei manchen Veranstaltungen immer weniger. "Dies ist eine schallende Ohrfeige für die Organisatoren und die wenigen Helfer", stellte der Noch-Vorsitzende in den Raum. Sein Resümee: "Den Mitgliedern muss gezeigt werden, was Verein an sich bedeutet." Scholz dankte Ulrich Meyer, der immer mit Rat und Tat zur Seite stehe, und Karl Kolb, der ihn von bürokratischen Arbeiten entlastet habe, Ralf Jurk für seine unermüdlichen Einsätze, Schriftführerin Claudia Stang, Monika Müller für die hervorragende Kassenführung sowie Norbert Theiss und dem zurückgetretenen Vorsitzenden Ulrich Scholz.

Lob von hoher Stelle

Von geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen konnte Peter Taubmann berichten, und Monika Müller verwies auf einen Mitgliederstand von 687, wobei ein leichter Rückgang zu verzeichnen sei. Landrat Sebastian Straubel (CSU/LV) meinte: "Ihr macht eine tolle Arbeit, das brauchen wir, und das breitgefächerte Angebot ist lobenswert." Bürgermeister Martin Rebhan (SPD) fügte hinzu: "Der TSV bereichert Lautertal, weist eine gute Bilanz auf und ist ein Wohlfühlfaktor." dav