Coburg — Eine rundum zufriedene Bilanz zog Vorsitzender René Hähnlein jetzt bei der Hauptversammlung des Kreisverbands Coburg der Linken, die im "Hexenhäusle" am Bausenberg stattfand. So konnte bei der Kommunalwahl im März erstmals ein Sitz im Coburger Stadtrat errungen werden. Außerdem freute man sich in den vergangenen Monaten über viele prominente Parteifreunde, die zu Besuch waren: die Bundesvorsitzende Katja Kipping war sogar zwei Mal da, ansonsten schauten unter anderem Ex-Parteichef Klaus Ernst, Europawahl-Spitzenkandidatin Gabi Zimmer oder auch Bodo Ramelow in der Vestestadt vorbei. Ramelow könnte ja vielleicht noch in diesem Jahr der erste linke Ministerpräsident werden, wie Hähnlein mit Blick auf die Landtagswahl in Thüringen spekulierte.
Doch zurück zum Coburger Kreisverband, der laut Hähnlein - nach München und Nürnberg - weiterhin der drittgrößte in Bayern ist. Nach einer Diskussionsrunde zur zukünftigen Arbeitsweise der Ortsverbände und Arbeitsgemeinschaften wurde beschlossen, künftig auf die Bildung einer Schlichtungskommission zu verzichten. Der erfreuliche Grund: In den vergangenen Jahren ist es zu keinem Streitfall gekommen, der das Einschalten einer Schlichtungskommission erforderlich gemacht hätte.
Bei den Neuwahlen wurde René Hähnlein als Kreisvorsitzender bestätigt. Weitere Mitglieder des Vorstands sind nunmehr: Jens Uwe Frosch (stellvertretender Kreisvorsitzender), Inge Hähnlein (Kreisschatzmeisterin), Babette Saeidi, Sabine Dimler, Karin Hedermann, Mandy Kissinger, Klaus Dimler, Detlef Mai, Werner Reinhard, Matthias Deuerling und Axel Meier.
Der neue Kreisvorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, kontinuierlich am Aufbau weiterer Ortsverbände zu arbeiten. Schwerpunkte der politischen Arbeit der nächsten zwei Jahre sollen die Kommunalpolitik, die Umwelt- und Bildungspolitik und der Kampf gegen Rechts sein. ct