Mit einjähriger Verspätung hat der Kegelverein (KV) Lohengrin Kulmbach sein 125-jähriges Bestehen mit einem rauschenden Fest im Vereinslokal "Zum Gründla" gefeiert.

Vorsitzender Matthias Meußgeyer ließ in seiner Festrede 125 Jahre Vereinsleben Revue passieren. Er stellte dabei das Zeitgeschehen bei der Gründung 1896 als Geselligkeitsverein bis zum Beitritt beim Sportkeglerverband 1963 dar und erinnerte auch daran, wie der Kegelverein aus dem Stadtteil Pörbitsch - mit einem Umweg über Fölschnitz - 2004 sein heutiges Domizil im Stadtteil Metzdorf fand.

In ihren Grußworten würdigten Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD), stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann (CSU) sowie die Vertreter des Bayerischen Sportkeglerverbands den großen Stellenwert der Lohengriner Kegler im Landkreis Kulmbach und darüber hinaus.

Matthias Foerster als Schriftführer des BLSV-Kreises Kulmbach verzichtete auf ein Grußwort und stimmte dafür das Keglerlied, komponiert vom Lohengriner Urgestein Richard Pöhlmann, an.

Höhepunkte der Veranstaltung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft sowie die Ernennung von Thomas Wagner und Hans Eichner zu Ehrenmitgliedern.

Damen steigen auf

Darüber hinaus wurde der größte Erfolg der Damenmannschaft in der Vereinsgeschichte - die Meisterschaft in der Bezirksoberliga und der Aufstieg in die Landesliga Nord - gewürdigt und angemessen gefeiert. Mitglied Herrmann Krauß schlüpfte dabei in die Rolle des "Spanners an der Wand" und hatte für die Damen einige Überraschungen parat.

Der rundum gelungene Festabend wurde von Stefan Eichner humoristisch begleitet. "Das Eich" traf dabei zielsicher den Geschmack im vollbesetzten "Gründla"-Saal und sorgte für eine lockere Stimmung und gute Laune. red