"Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt Klaus Peter Söllner das kommunalpolitische Geschehen im Landkreis Kulmbach wie kaum ein Zweiter." Mit diesen Worten übergab stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann (CSU) die goldene Bürgermedaille des Landkreises Kulmbach an Landrat Klaus Peter Söllner (FW). Für den Stadtsteinacher, der heute 65 Jahre alt wird, war es ein schönes vorgezogenes Geburtstagsgeschenk.

Kunstmann verwies in der Feierstunde auf Schloss Thurnau darauf, dass viele Menschen beim Namen Söllner an besondere Attribute wie Energie, Talent, Kompetenz, Motivation, Verhandlungsgeschick, Hilfsbereitschaft, Menschenkenntnis, Virtuosität und Omnipräsenz denken. Auch in diffusesten Situationen und bei schwierigsten Konstellationen schaffe er es, die Lage in den Griff zu bekommen, die Wogen zu glätten, die Lager zu einen, Kompromisse zu führen und Konsens zu stiften: "Wie ein Dirigent blüht er vor großem Publikum auf, hat das gesamte Orchester im Griff und erreicht auf den Punkt seine Bestform."

Die Masse an Terminen, die er wahrnehme, sehe Söllner nicht als Belastung, sondern als "ganz normales Arbeitspensum eines Landrats".

Klaus Peter Söllner schaffte als kommunalpolitischer Newcomer 1984 als parteiloser Kandidat den Einzug in den Stadtsteinacher Stadtrat. 1990 wurde er zum Bürgermeister seiner geliebten Heimatstadt gewählt - und in seiner Amtszeit zeigte er, was in ihm steckt. Kunstmann: "Er brachte Stadtsteinach immens voran. Es war dann auch nicht verwunderlich, dass er 1996 als Kandidat der Freien Wähler mit einer überzeugenden Stimmenmehrheit zum neuen Landrat gewählt wurde. Erfolge, die er 2002, 2008, 2014 und 2020 mit beeindruckenden Ergebnissen wiederholte."

Diese starken Voten habe Söllner stets als Auftrag und neuen Ansporn gesehen. "Mit einer enormen Präsenz, mit Energie, Nachdruck und Ausdauer setzt er sich für die Belange seines Landkreises ein", würdigte Jörg Kunstmann. Selbst bei politischen Mitbewerbern stoße diese Leistung auf höchste Anerkennung. "Als Repräsentant des Landkreises, Interessenvertreter der Bürger, Impulsgeber für die Kreisentwicklung und oberster Dienstherr der Verwaltung ist er stets bereit, bis an die Grenzen der Belastbarkeit zu gehen. Dieser unglaubliche Einsatz trägt unübersehbar Früchte."

Der Landkreis Kulmbach ist nach den Worten des stellvertretenden Landrats in vielen Bereichen hervorragend aufgestellt: "Wir sind gerüstet, auch für große Aufgaben. Wir dürfen mit berechtigtem Stolz auf das bisher Erreichte blicken und können uns voller Optimismus kommenden Herausforderungen zuwenden." Dies sei der Verdienst Söllners, der Kapitän, Steuermann, Motor und Lotse zugleich sei.

Jörg Kunstmann ging auf einige markante Bereiche ein, die ganz besonders mit dem Namen Klaus Peter Söllner verbunden sind. Das Klinikum stand dabei als Erfolgsgeschichte an erster Stelle. Weiter nannte er den Schulstandort Kulmbach mit der Entwicklung des Beruflichen Schulzentrums, die Rolle im bayerischen Cluster Ernährung, die Bereiche Klimaschutz, Klimaoffensive und "Alternative Energien", die Energieagentur Oberfranken, das DDM in Neuenmarkt, Schloss Thurnau oder die Förderoffensive Nordostbayern.

Dem Empfang wohnten auch Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und MdL Martin Schöffel (CSU) bei.