Kupferberg — Sie ist nicht zu übersehen, die neue weihnachtliche Beleuchtung, die vorerst bis zum 6. Januar neun Fenster an den Seitenflügeln des Kupferberges Spitalgebäudes erstrahlen lässt.
"Der Bergbau-Museums-Verein unternimmt immer wieder etwas, um Kupferberg zu verschönern", sagte Schatzmeister Harald Michel. Er nannte unter anderem die Lore vor dem Gästehaus des Gasthofes Schiffauer, die auf das Museum hinweist, oder die Öffnung des Franz-Ludwig-Stollens.
Nun habe sich der Verein der Seitenflügel des Hospitals angenommen, um das Gebäude auch in der Dunkelheit sehenswert zu machen. Harald Michel bedankte sich bei Jutta Schicker für die spontane Zusage, die Investitionskosten von 850 Euro zu übernehmen. So konnten die neun Schwibbögen in Schwarzenberg im Erzgebirge in Auftrag gegeben werden.
"Sie sind sehr hübsch geworden", freute sich die Sponsorin bei der ersten Betrachtung. Vorsitzender Heinz Kliesch lobte die Großherzigkeit von Jutta Schicker, deren verstorbener Ehemann Walter der Initiator des Bergbau-Museums in Kupferberg war. kpw