90. Geburtstag feierte am Montag Georg Schnapp. Trotz seines hohen Alters interessiert ihn nach wie vor der Fußballsport.
Georg Schnapp ist ein gebürtiger Michelauer, der seine Jugendjahre in Hochstadt verbrachte. Als er eine Ausbildung bei der Firma Siemens in Nürnberg begann, wohnte er zeitweise bei seinen Großeltern. Besonders gerne erinnert er sich heute noch daran, dass im Nebenhaus kein Geringerer als der spätere Nationalspieler Max Morlock wohnte, mit dem er und seine Freunde Fußball spielten.
Als er seine Ausbildung beendet hatte, setzte er seine berufliche Tätigkeit als Kaufmann am Siemens-Standort in Redwitz fort; einem Unternehmen, dem er 45 Jahre die Treue hielt. Zwischenzeitlich gründete er eine Familie, sodass er sich an seinem Ehrentag nicht nur über die Glückwünsche seiner beiden Kinder und Enkelkinder mit ihren Familien freuen konnte. Seit Jüngstem hat er auch drei Urenkel, Drillinge, die vor wenigen Monaten das Licht der Welt erblickten.
Natürlich durfte Georg Schnapp im Friedrich-Baur-Altenwohn- und Pflegezentrum St. Kunigund viele gute Wünsche seiner Familienangehörigen sowie der Leitung des Seniorenzentrums und der Gemeinde entgegennehmen. Für die evangelische Kirchengemeinde gratulierte Gerhilde Weber.
Er ist immer noch ein begeisterter Fußballanhänger, wobei seine Liebe dem 1. FC Nürnberg gehört. Selbst heute erinnert er sich noch an seine Schulzeit und wusste so manche Episode zu berichten. So, als es beispielweise am Kordigast noch Erzabbaustollen gab, die gerne erkundet wurden, weshalb die Eltern damals ihre Kinder warnten, darin würden sich Bären aufhalten. Allerdings gesteht er heute ein, dass den Mädchen und Buben damals wirklich "Bären" aufgebunden wurden. Sein Kommentar zur ganzen Diskussion um den Korches: "Er sollte so belassen werden, wie er ist". dr