Die Ausstellung der Bayreuther Künstlerin Rita Oppold in der städtischen Galerie im Badhaus ist eine beeindruckende Reise durch Landschaften und entlang von Skylines amerikanischer Großstädte. Fast 50 Besucher waren bei der Vernissage begeistert.

Bürgermeister Ralf Hartnack stellte die Künstlerin vor: "Rita Opppold entwickelt ihre Bilder in einer Art kompositorischer Verschmelzung des Geschehenen, Erlebten und Empfundenen."

Die Bayreutherin malt vorwiegend Acryl, es sind auch einige Zeichungen und Aquarelle ausgestellt. Die Ausgestaltung der Landschaften bringt dem Besucher sehr eindrucksvoll die Schönheit der Natur nahe. Sie vermitteln anschaulich Stille und Weitläufigkeit.

Ähnlich stellt die Künstlerin auch Gebäude, Skylines und Stadtsilhouetten dar - als eine Art von Menschenhand geformter Landschaft: steinern, manchmal kühl, manchmal abweisend, manchmal einsam, aber immer ausdrucksstark.

Die Ausstellung ist sehr vielfältig. Viele Besucher entdeckten ein Reiseziel, das sie bereits einmal selbst erkundet hatten, und waren beeindruckt von der künstlerischen Umsetzung.

Rita Oppold kann zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen vorweisen, auch ist sie Mitglied im Bund Fränkischer Künstler. Ihr einstiger Lehrer und Mentor Peter Coler aus Bayreuth ist sehr beeindruckt von der künstlerischen Entwicklung seiner Schülerin.

Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellungseröffnung war "Fräulein Enzo und die Moonlight Swing Band". Die Band aus Schwarzenbach an der Saale greift das Repertoire der früheren Tanzkapellen auf. Mit schwungvollen Foxtrotts, Rumbas, Tangos und Walzern ließ sich das begeisterte Publikum nicht lange bitten. Es wurde eifrig getanzt, noch lange nach der offiziellen Eeröffnung. Man darf sich auf weitere Auftritte dieser wunderbaren Tanzkapelle unter Leitung von Gisela Schildbach freuen.

Die Ausstellung kann noch bis 3. November während der regulären Öffnungszeiten des Badhauses besichtigt werden. Diese sind am Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. red