Michael Memmel

"Könnten Sie mal recherchieren, warum der Karmelitenbrunnen zwar schön geschmückt wurde, aber leider kein Wasser mehr hat?" Das hat uns ein Bamberger Leser vor einigen Wochen geschrieben. Der Kundenwunsch ist uns natürlich Befehl, und so können wir heute und hier vermelden: Der Karmelitenbrunnen - gelegen am Karmelitenplatz, Ecke Unterer Kaulberg - wird schon bald repariert.
Wie die städtische Sprecherin Ulrike Siebenhaar auf unsere Anfrage hin mitteilt, sei der Brunnen bereits seit dem Frühjahr nicht mehr funktionsfähig. "Hintergrund ist sehr wahrscheinlich die unzureichende bzw. nicht mehr funktionierende Wasserzuführung zum Brunnen", erklärt Siebenhaar. Genaueres müsse noch untersucht werden.
Die augenzwinkernde Vermutung unseres fragenden Lesers, dass die globale Erwärmung dem Brunnen das Wasser abgegraben habe, trifft wohl nicht zu.
Derzeit sei der städtische Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) noch beschäftigt mit dem Gabelmannbrunnen. Die Leitungen müssen dort ausgetauscht werden, was schon bald erledigt sein dürfte. Demnächst solle der Brunnen am Grünen Markt wieder in Betrieb genommen werden. "Direkt im Anschluss werden wir uns um den Karmelitenbrunnen kümmern", verspricht die Pressesprecherin.Übrigens: Beim Karmelitenbrunnen handelt es sich um einen Brunnen, der - anders als "Humsera", Fischbrünnlein, Adlerbrunnen und neuerdings der Brunnen auf dem Domplatz - nicht an das Trinkwassernetz angeschlossen ist.


Wasser aus der Quelle

Er werde vielmehr aus einer Quelle gespeist, weiß zusätzlich noch der Stadtwerke-Sprecher Jan Giersberg zu berichten.