Mit gleich zwei Punkten, an denen sich die Autofahrer notorisch nicht an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten halten, hat derzeit die Gemeinde zu kämpfen. Das hat Bürgermeisterin Nina Liebermann (CSU/Landvolk) im Gemeinderat berichtet und gleichzeitig die Bevölkerung aufgerufen, künftig ein bisschen mehr auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Ernüchternd waren die Ergebnisse, die von der mobilen Messanlage am Gleußener Friedhof kamen. Nina Liebermann machte es pauschal: "Da fährt quasi jeder zu schnell." Bei vorgegebenen 30 Kilometern pro Stunde liege der Schnitt bei über 40. Zweiter Problemfall: die Straße von Freiberg kommend am neuen Baugebiet im Kappellenfeld vorbei. Da gilt Tempo 50, aber die Autofahrer haben es noch nicht verinnerlicht, dass das Ortsschild wegen der neuen Häuser nach oben gezogen wurde. bk