Nach der inzwischen abgeschlossenen Kanalsanierung der Eggolsheimer Haupt- und Brückenstraße stellte Wolfgang Harrer vom Ingenieurbüro Sauer + Harrer den Marktgemeinderäten die Planungen für die Sanierung rund um den Schwedengraben vor.
Mittels Kamera wurden die Kanäle in der Spitalstraße, der Peuntstraße, der Winkelgasse, Am Hirtentor und Schwedengraben inspiziert. Dabei stellte sich heraus, dass einige der Kanäle Längsrisse haben und korrodiert sind. Es gibt laut Harrer zudem starke Versätze, Hohlräume und an diesen Stellen auch Ratten. Von den zwei vorgestellten Möglichkeiten favorisierten die Gemeinderäte einstimmig die Ableitung des Oberflächenwassers von Kreisverkehr und Rosenau in einem Trennsystem über den Schwedengraben. In einer der kommenden Sitzungen wird es dazu eine detaillierte Planung vom Ingenieurbüro geben.


Vier Prozent Nebenkosten

Für die Kanalsanierung in Unterstürmig vergaben die Marktgemeinderäte nach Ausschreibung, Submission und Bewertung der Angebote den entsprechenden Auftrag über 36 220 Euro einstimmig an die Firma Aarsleff aus Röthenbach.
Auch das Honorar für das Ingenieurbüro Sauer + Harrer in Höhe von 6900 Euro für die Ingenieurleistungen bei der Kanalsanierung in Unterstürmig wurde durch die Marktgemeinderäte einstimmig genehmigt. Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) wunderte sich allerdings über die vier Prozent Nebenkosten in der Rechnung. Damit der Radweges an der Bahnhofstraße neu gebaut werden kann, soll das Ingenieurbüro Sauer + Harrer die dafür notwendigen Planungen erstellen, beschlossen die Marktgemeinderäte ebenfalls einstimmig.
Da die nächste Sitzung des Bauausschusses erst im kommenden Jahr stattfinden wird, entschied der Marktgemeinderat über die beiden vorliegenden Bauanträge und stimmte ihnen einstimmig zu. Für den Ausbau der Bahnstrecke braucht die Bahn einen Bauerlaubnisvertrag über die daran beteiligten Grundstücke, auf denen sich öffentliche Straßen und Wegeflächen des Markts Eggolsheim befinden. Bevor allerdings mit den Baumaßnahmen begonnen wird, müsse der Zustand der Straßen und Gebäude erfasst werden, legten die Marktgemeinderäte fest, bevor sie darüber abstimmten und mit vier Gegenstimmen dem Bauerlaubnisvertrag zustimmten.