Nach dem Brand am vergangenen Sonntag, bei dem ein Stall in Flammen aufgegangen war und zahlreiche Tiere verendet sind, gibt es derzeit keinerlei Hinweise, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war, berichtet die Polizei am Dienstag. Dennoch könne eine Brandstiftung nach aktuellem Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden. Daher bittet die Kripo Schweinfurt nun auch um Hinweise von möglichen Zeugen. Ein Verkehrsteilnehmer, der am Sonntagabend auf der A 7 unterwegs war, hatte den Brand in einem angrenzenden Waldstück bemerkt und den Notruf gewählt.

Nachdem er den Notruf abgesetzt hatte, konnte die Schweinfurter Polizei das Feuer in der Nähe des Gehöfts Wiesenhof ausfindig machen. Ein Stall mit rund 80 Hühnern und ca. 100 Tauben stand bei Eintreffen der Streifenbesatzung in Flammen. Im Zeitraum zwischen 12 und 17.40 Uhr muss das Feuer nach vorliegenden Erkenntnissen ausgebrochen sein. Es entstand ein Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 15 000 Euro belaufen dürfte.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat noch am Sonntagabend die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Brandspezialisten nahmen den Brandort am Montag genauer unter die Lupe. Dabei ergaben sich erste Anhaltspunkte, dass das Feuer durch einen technischen Defekt entstanden sein könnte. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann dem aktuellen Ermittlungsstand nach jedoch ebenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Wer am vergangenen Sonntag im Umfeld des Brandortes eine verdächtige Person oder ein Fahrzeug beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise dazu geben kann, soll sich unter Tel.: 09721/202 17 31 mit der Kripo Schweinfurt in Verbindung zu setzen. pol