Der TSV Röttenbach hielt seine Jahresversammlung ab. Dabei wurde Bilanz gezogen und gewählt, wie aus einer Mitteilung des Vereins hervorgeht. Wegen des Ausfalls der Jahresversammlung 2020 und der Verschiebung 2021 lag die letzte Jahrestagung zweieinhalb Jahre zurück.

Wegen der Corona-Pandemie war der Spiel- und Sportbetrieb weitgehend eingestellt worden. Es fanden keine Veranstaltungen statt; das Vereinsleben wurde komplett heruntergefahren. Umso erfreulicher ist es nach der Mitteilung des Vereins, dass der TSV Röttenbach sehr gut durch die Krise gekommen ist. Das lässt sich an den stabilen Mitgliederzahlen ablesen, die heute gegenüber 2019 sogar höher liegen.

Einen Wermutstropfen gibt es. Im Juli hat der TSV entschieden, zum Ende dieses Jahres die Taekwondo-Abteilung wieder aufzulösen. Sie war 2018 gegründet worden, um eine weitere Sportart im Verein anzubieten. Der TSV ist aber nie über zwölf Teilnehmer hinausgekommen, und das Interesse hatte zuletzt weiter abgenommen, wie bedauert wurde.

Es gab auch positive Entwicklungen. In diesem Zusammenhang wurde die Gründung einer Damenabteilung beim Fußball genannt.

Für die Finanzsituation gilt laut Vereinsangaben das gleiche wie für die Mitgliederzahlen: Der TSV ist erstaunlich gut durch die Krise gekommen. Es gab zwar Einbußen wegen des Wegfalls der Veranstaltungen und wegen der Einstellung des Ligabetriebs. Auf der anderen Seite konnten Kosten eingespart werden, auch durch Verzicht auf Vergütungen bei den Aktiven.

Der TSV ist froh, dass es wieder einen halbwegs geregelten Sport- und Ligabetrieb gibt. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Erste Fußballmannschaft wieder da spielt, wo sie mindestens hingehört, nämlich in der Kreisliga. Auch wenn der Aufstieg am grünen Tisch erfolgt ist, mindert das nicht die Leistung.

Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Vorsitzender ist Carl-Otto Klermund, Zweiter Vorsitzender Herbert Bräun, Kassier Maximilian Schwab und Schriftführer Michael Beck. Die Kasse prüfen Dominik Müller und Dirk Stiehler. red