Seit vielen Jahren pflegt die Höchstadter Ritter-von-Spix-Schule eine Partnerschaft mit einer Schule in der Diözese Thiès im Senegal. Vor kurzem besuchte eine Delegation aus der Patenschule in Thiès die Spix-Schule. Die Klassen 5e, 6d, M7b, 9a und die M9a hatten das Glück, eine Stunde Zeit mit Pater Ambrosius und Michael Kleiner (Verbindungsmann aus der Diözese Bamberg ) verbringen zu dürfen. Der Priester beantwortete geduldig die Fragen der Schüler , die sich vorher im Unterricht mit dem Senegal beschäftigt hatten.

Die Gäste brachten extra einen aus Altmetall gestalteten Pelikan eines senegalesischen Künstlers mit in die Schule. Damit sollte auf das große Müllproblem in Teilen Afrikas aufmerksam gemacht werden. Auch die originalen Tuschezeichnungen mit dem Volkssport Ringen beeindruckten die Kinder sehr.

Andere Klassen beschäftigten sich im Vorfeld mit dem Thema Freizeit und Sport und bereiteten Plakate vor, die sie Abbé Ambrosius vorstellten und zu denen sie ihn mit Fragen löcherten. Er erklärte, senegalesische Kinder und Jugendliche seien sehr kreativ , da die meisten keine Spielsachen besitzen. Sie treffen sich etwa zum Fußballspielen (barfuß, da Schuhe zu teuer sind), bauen aus allem möglichen Abfallmaterial Dinge zum Spielen. Außerdem habe Musik eine große Bedeutung: So singen, tanzen, musizieren , trommeln Senegalesen sehr gern und oft. Auch das Thema Essen im Senegal interessierte die Schüler sehr.

Durch dessen unkomplizierte Art fiel es den Schülern leicht, mit Pater Ambrosius ins Gespräch zu kommen. So wurden auch ernste Themen wie etwa Menschenrechte und Menschenrechtsverletzungen besprochen.

Egal welches Thema sich die Schüler im Vorfeld als Schwerpunkt ausgewählt hatten, es kam überall heraus, dass es uns hier in Deutschland schon aufgrund des materiellen Wohlstands um einiges besser geht als den Menschen im Senegal, dass man aber auch dort ein glückliches Leben führen kann. red