In einem Antrag an den Adelsdorfer Gemeinderat fordert die SPD , den Neubau der Feuerwehr zügig auf dem bestehenden Gelände umzusetzen. In einer Pressemitteilung begründet die Partei ihren Antrag : „Seit mehr als zehn Jahren ist das Adelsdorfer Feuerwehrgebäude dringend sanierungsbedürftig. Da auch die Räumlichkeiten nicht mehr den gestiegenen Anforderungen entsprechen, hat der Gemeinderat bereits im Frühjahr 2019 beschlossen, einen Neubau auf dem bestehenden Gelände zu erstellen. Seitdem sind bereits wieder fast vier Jahre vergangen, ohne dass ein Konzept oder eine Planung für diesen Neubau vorliegt.“

Ortsbesuch der SPD

Viel Zeit und Geld sei stattdessen für Untersuchungen zu einer Verlagerung des angrenzenden Bauhofs ausgegeben worden, ohne dass eine Lösung gefunden worden sei. Bei einem Besuch der Feuerwehr hätten sich die SPD-Gemeinderäte von dem schlechten Zustand des Gebäudes überzeugen können. „Der Zustand in den Kellerräumen ist untragbar. Bei jedem Regen tropft es von der Decke, und es bilden sich Wasserpfützen“, erläutert Norbert Lamm, der SPD-Fraktionsvorsitzende.

Er fordert, zügig mit den Planungen für den Feuerwehrneubau zu beginnen. Aus seiner Sicht ist ausreichend viel Platz vorhanden, um ein zukunftsfähiges Gebäude zu bauen. Eine Alternative bestehe darin, den Neubau auf einem Gelände an der ERH16 im Gewerbegebiet zu errichten. „Dort hat die Gemeinde ein sehr großes Grundstück, auf dem in späteren Jahren auch der Bauhof und weitere soziale Einrichtungen erstellt werden könnten“, fügt Lamm hinzu.

Hierfür sei aber zu prüfen, ob das Gelände den Anforderungen der Feuerwehr genügt und die Hilfsfristen eingehalten werden können. „Diese Prüfung könnte in vier Wochen abgeschlossen sein, so dass spätestens in der Novembersitzung des Gemeinderates die Planung für das neue Feuerwehrgebäude an ein Architektenbüro vergeben werden kann“, ergänzt SPD-Gemeinderat Jörg Bubel.

„Die Gemeinde muss ihre Mittel zielführend einsetzen, leider sind durch die jahrelangen Verzögerungen bereits Mehrkosten in Millionenhöhe entstanden. Das darf so nicht weitergehen“, so Norbert Lamm. red