Die SPD will den Lärmschutz in Herzogenaurach verbessern. Die Partei hat deshalb einen Antrag gestellt. Der Antrag ist an den Umwelt- und Planungsausschuss gerichtet zur Prüfung einer Erweiterung der Lärmschutzverordnung.

Argumentation

Immer mehr Menschen installieren (auch noch nachträglich) Klimaanlagen, Wärmepumpen und sonstige geräuscherzeugende Anlagen an ihren Häusern, teilweise mit nicht unerheblichen Konsequenzen in Sachen Lärmbelästigung für die Nachbarn, wie die SPD mitteilt. „Schon mehrfach sind betroffene Bürger auf uns zugekommen und haben darauf aufmerksam gemacht beziehungsweise uns um Unterstützung gebeten“, heißt es in dem Antrag weiter.

Antrag auf Prüfung

Da in Herzogenaurach die Wohnbebauung zunehmend dichter werde, stellen die Sozialdemokraten folgenden Antrag zur Prüfung des Sachverhalts: „Die Verwaltung möge prüfen, inwieweit man die Lärmschutzverordnung der Stadt Herzogenaurach erweitern kann, um störende Dauergeräusche auch unterhalb der derzeitigen Toleranzgrenzen zu reduzieren, zum Beispiel durch entsprechende Lärmschutzmaßnahmen (Abstand, Kapselung). Weiterhin soll geprüft werden, wie beziehungsweise auf welcher rechtlichen Grundlage (Bebauungsplan-Änderungen, neue Bebauungspläne) man in Zukunft hier Verbesserungen für bestehende oder neue Wohngebiete erzielen kann. Wir bitten um Vorstellung der Ergebnisse im Umwelt- und Planungsausschuss. Auf Basis dieser Ergebnisse kann dann gegebenenfalls eine vorberatende Diskussion für konkrete Umsetzungsschritte erfolgen“, schreibt die SPD in ihrem Antrag, wie aus einer Mitteilung an die Medien dieser Tage hervorgeht. red