Inzwischen sind die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes in Herzogenaurach ein eingespieltes Team. Schon seit mehreren Jahren binden sie Kräutersträuße, die dann am Festtag Mariä Himmelfahrt in den Gottesdiensten in der Stadtpfarrkirche geweiht und an die Gläubigen abgegeben werden.

Die Kräuter kommen aus den Äckern um Herzogenaurach und den eigenen Gärten, wo sie von den Frauen das Jahr über die nötige Pflege erfahren, damit im August genug Material für Kräutersträuße vorhanden ist.

Am Freitag trafen sich die Mitglieder der erprobten Gemeinschaft im Pfarrgarten und stellten aus den mitgebrachten Kräutern die Sträuße zusammen. Verwendung fanden Petersilie, Bohnenkraut , Odermennig, Rainfarn und Pimpernell, umgangssprachlich als Schlotfeger bezeichnet.

Mit dabei waren auch Thymian, Estragon , Blutweiderich, Ringelblume, Hafer , Goldrute, Salbei , wilde Möhre, Schafgarbe und Borretsch . Nicht fehlen durften natürlich Johanniskraut, Zitronenminze, Beifuß , Weidenkraut und Sonnenblumen. Daraus werden die Gewürzsträuße zusammengebunden.

In diesem Jahr erhielten die Herzogenauracherinnen Unterstützung von Pater Michael Moison MSFS, der noch bis Ende August in Herzogenaurach ist und dann nach Breitengüßbach wechselt.

Die geweihten Kräutersträuße werden nach den Gottesdiensten am Feiertag Mariä Himmelfahrt an die Gläubigen gegen eine Spende abgegeben. Der Verwendungszweck für den Erlös aus dieser Aktion wurde in diesem Jahr noch nicht festgelegt. Aber Rosi Gehr ist sich sicher, daß es auch in diesem Jahr genügend Projekte geben wird, die Unterstützung benötigen.