Bei einem Auffahrunfall auf der A 3 sind am Montag in den frühen Morgenstunden drei Personen verletzt worden. Laut Bericht der Verkehrspolizei schwebte einer der Verletzten am Nachmittag noch in akuter Lebensgefahr .

Kurz nach 6 Uhr war der Fahrer eines Kleinbusses mit zwei Fahrgästen an Bord auf der A 3 in Fahrtrichtung Passau unterwegs. Auf Höhe der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf einen Sattelzug auf, der mit 80 km/h auf der rechten Fahrspur unterwegs war.

Feuerwehr befreit die Insassen

Der Transporter wurde durch den Aufprall quer über die Fahrbahn geschleudert, prallte in die Mittelschutzplanke und kam dort zum Stillstand. Zur Befreiung der Insassen aus dem stark beschädigten Fahrzeug war der Einsatz der Feuerwehr mit technischem Gerät notwendig, teilt die Polizei mit.

Der 72-jährige Kleinbusfahrer und ein Fahrgast , ein zwölf Jahre altes Mädchen, kamen mit leichteren Verletzungen in Krankenhäuser. Der 45-jährige Vater des Mädchens wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Der Sachschaden liegt bei mindestens 40 000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung des Unfallherganges hinzugezogen. Die Fahrtrichtung Passau musste zur Unfallaufnahme und für die Aufräumarbeiten bis 10 Uhr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Folge waren erheblichen Verkehrsbehinderungen mit einem Rückstau von bis zu zehn Kilometern. pol