DJK-Nachwuchscoach rückt zur Ersten auf

1 Min
Neues Gesicht im Trainerteam der DJK Bamberg: Udo Prell (Mitte) steht künftig neben Torwarttrainer Dieter Mark (links) und Cheftrainer Carsten Nüßlein an der Seitenlinie.sportpress
Neues Gesicht im Trainerteam der DJK Bamberg: Udo Prell (Mitte) steht künftig neben Torwarttrainer Dieter Mark (links) und Cheftrainer Carsten Nüßlein an der Seitenlinie.sportpress

Udo Prell wechselt nach drei Jahren als NLZ-Coach zur Ersten Mannschaft

Für gewöhnlich ist es um Carsten Nüßlein herum luftig auf der Bank besetzt. Der Cheftrainer der DJK Don Bosco Bamberg hat den ewigen Wildensorger Dieter Mark an seiner Seite, dessen Fokus gilt den Torhütern. Zudem war Marco Haaf dabei, hatte innerhalb des Vereins aber mehrere Posten inne.

Mit dem Aufstieg in die Fußball-Bayernliga Nord ändert sich aber das gewohnte Bild, neben Nüßlein ist künftig eine echte Kante neuester Teil des Trainerteams: Udo Prell, bislang Coach der Bayernliga-U17, rückt zum „Co“ auf. Haaf wird sein Nachfolger, übernimmt die nun zur U18 gewordene Mannschaft, in der Udo Prells Sohn Lionel kickt, zusammen mit Niklas Schmitt.

„Wir wollen junge Trainer in die Verantwortung bekommen, aber eben auch Carsten helfen. In der Bayernliga sollte er einen Co-Trainer haben, für ihn ist das Engagement von Udo Prell Bereicherung und Erleichterung“, sagt Sportchef Gerd Schimmer.

Die Chemie stimmt

Der Meistertrainer folgt der Argumentation von Schimmer, der den vereinsinternen Wechsel mit angeleiert hat. „Gerd hat mich gefragt, ob ich mich mit Udo mal zusammensetzen möchte. Das habe ich gerne gemacht, wir kennen uns aus den Jahren, die er hier ist und haben uns auf Anhieb verstanden“, sagt Nüßlein.

Auch der 44-Jährige hofft, dass Haaf in neuer Funktion den nächsten Schritt geht. Zumal Haaf neben der U18 vor allem für die U13 verantwortlich ist, dort Unterstützung vom verletzten Mittelfeldspieler Jannis Reuss bekommt.

Mit Prell verbindet Nüßlein eine ähnliche Haltung zu den Dingen des Lebens, die Grundchemie scheint zu stimmen. Aneinander gewöhnen müsse man sich trotzdem, sagt er. „Wir grooven uns ein, für ihn ist die Bayernliga neu, für mich ist es neu, jemanden dauerhaft dabei zu haben. Aber wir finden uns zurecht, brauchen jetzt noch keine fixen Aufgaben zu verteilen“, will sich der Cheftrainer Zeit nehmen.

Denkbar sei, dass Prell für das Videostudium und die Gegnerbeobachtung zuständig sein könnte. Eindruck hinterließ beim 50-Jährigen der Ablauf der Trainingseinheiten. „Für ihn ist nicht nur die Spielklasse neu. Er war auch überrascht, dass ich im Training gar nicht viel sage, die Übungen von sich aus laufen, alle mitmachen“, sagt Nüßlein.

Gemeinsam will das Trainertrio den Aufsteiger fit für die Bayernliga machen. Los geht es für die Wildensorger am Dienstag, 21. Juli (19 Uhr) gegen den TSV Kornburg .