Der Freundeskreis Herzogenaurach- Sainte-Luce-sur-Loire hat die für 2020 geplante, aber wegen Corona stornierte Herbstfahrt nachgeholt. Bei schönem Wetter ging es mit 33 Teilnehmern, darunter vier Gästen, nach Nancy, wie aus einer aktuellen Mitteilung des Freundeskreises hervorgeht.

Groß war die Freude, als die Herzogenauracher im Hotel zwölf Freunde aus Sainte-Luce vom Partnerverein Cercle d’Amis trafen. Die Ausflüge wurden nun gemeinsam unternommen. Eine kleine Entschädigung für die ausgefallenen Begegnungen der Freundeskreise 2020 und 2021.

Einen ersten Eindruck von Nancy, einer schönen und ungemein lebendigen Stadt, konnte die Gruppe bereits am ersten Abend gewinnen. Am nächsten Vormittag gab es eine Stadtführung. Am beeindruckendsten war der Place Stanislas, den die Franzosen 2021 zum schönsten Platz Frankreichs gewählt haben. Mittags ging es zum Picknick nach Toul, wo die Stadt den Besuchern unentgeltlich einen Raum in den Kasematten der von Vauban gebauten Festung zur Verfügung gestellt hatte. Bei Käse, Baguette und Wein wurden die Kontakte zu den französischen Freunden aufgefrischt.

Tags darauf ging es nach Metz zu einer Stadtführung. Besonders imposant ist die gotische Kathedrale mit ihren 6500 Quadratmetern Fensterfläche; darunter sind auch moderne Darstellungen von Marc Chagall , wie die Gäste erfuhren.

Am nächsten Morgen reiste die Gruppe nach Sion, einem Wallfahrtsort mit einer Basilika aus dem 18. Jahrhundert, und weiter zum drei Kilometer entfernten Signal de Vaudemont, das einen grandiosen Rundblick über Lothringen bietet.

Imposante Kathedrale

Von dort brach die Gruppe zu einem Stadtrundgang in Toul mit seiner imposanten Kathe-drale auf, deren 800-jähriges Bestehen in diesem Sommer gefeiert wurde. Den Abschluss bildete eine Weinprobe in Lucey bei Toul. Toul ist das einzige Weinanbaugebiet in Lothringen, in dem hauptsächlich Rosé-Wein (Gris), der Côtes de Toul, erzeugt wird.

Den ersten Regen gab’s am Tag der Rückkehr beim Einstieg in den Bus, der die Teilnehmer nach einem Zwischenstopp in Hagenau um viele Eindrücke reicher nach Herzogenaurach zurückbrachte. red