Nach 28 Jahren endete beim Arbeitskreis für Geschichte und Brauchtumspflege bereits wieder die Vereinsgeschichte , denn bei der Jahreshauptversammlung wurde die Auflösung des Arbeitskreises beschlossen.

„15 Jahre Arbeitskreis bedeuten für mich persönlich – und ich hoffe auch für alle aktiven Mitglieder – viele schöne Erinnerungen an harmonische und interessante Veranstaltungen, Studienfahrten, Grillfeste und vieles mehr“, kommentierte die langjährige Vorsitzende Karoline Schmidt betrübt das Ende.

Am 22. April 1993 wurde im Haus der Familie Stürmer die Vereinsgründung beschlossen. Nicht nur die Mitglieder werden sich gerne an die vielen Aktivitäten wie Wirtshaussingen, Lesungen, Exkursionen , Ausflüge und Feste erinnern, denn die Liste der Aktivitäten ist lang. Die rührige Erste Vorsitzende Karoline Schmidt und ihr Team ließen sich vieles einfallen, um den Mitgliedern viel Geschichtliches und Brauchtum zu vermitteln.

Vermögen wurde verteilt

Leider konnte bei der letzten Hauptversammlung und auch bei einer „Außerordentlichen Mitgliederversammlung“ keine neue Vorstandschaft gewählt werden, weil sich niemand für das Amt der Vorsitzenden zur Verfügung stellte. Die neun anwesenden Mitglieder haben deshalb einstimmig die Auflösung des Vereins beschlossen, die dann auch satzungsgemäß durchgeführt wurde.

Wie bei der Jahreshauptversammlung beschlossen, wurden mittlerweile 3000 Euro für die Hochwasseropfer gespendet und 500 Euro für die weitere Schulbildung des neunjährigen Patenkindes in Zubza überwiesen. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung haben sich alle Anwesenden zudem dafür ausgesprochen, von dem vorhandenen Vereinsvermögen zwei Parkbänke am Badweiher sowie das geplante Fernrohr zur Beobachtung der Vogelwelt, ebenfalls am Badweiher, zu finanzieren. Das dann noch vorhandene Geld geht satzungsgemäß an die Gemeinde Weisendorf für die Vereinsarbeit .

„Mir persönlich tut es sehr leid, dass sich niemand bereit erklärt hat, den Verein weiterzuführen, denn in den letzten 28 Jahren haben wir miteinander sehr viele schöne Erlebnisse geteilt“, bedauert Karoline Schmidt das Ende des Vereins.

Schließlich seien auch viele Freundschaften entstanden und die Vorsitzende hofft, dass diese Verbindungen auch weiterhin Bestand haben. Am Ende bedankt sich die bisherige Vorstandschaft bei allen, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligt haben, den Verein unterstützt und mitgearbeitet haben.