Auf dem Dach des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Schlüsselfeld ist nun eine Photovoltaikanlage installiert, die den Weg zur Klimaneutralität des Geländes bereitet. Die insgesamt 218 Solarmodule haben ein Leistungspotenzial von bis zu 66 500 Kilowattstunden im Jahr, was in etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 22 Zwei-Personen-Haushalten entspricht. Damit kann die Anlage bereits einen Großteil der jährlichen Stromkosten im Fahrsicherheitszentrum decken.

„Wir freuen uns, dass wir jetzt nicht nur zur Verkehrssicherheit , sondern auch zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Franken beitragen“, stellt Jörg Macharski, Leiter des ADAC Fahrsicherheitszentrums Nordbayern fest. Die Module wurden in Ost-West-Ausrichtung unter optimaler Nutzung der Dachfläche angebracht. „Im Vergleich zu einer südlichen Ausrichtung mit Spitzenerträgen zur Mittagszeit hat dies den Vorteil, dass die Anlage über den ganzen Tag hinweg gleichmäßiger Strom produziert und so für den Eigenverbrauch bestens geeignet ist“, erklärt Macharski.

Darüber hinaus werden derzeit Möglichkeiten geprüft, einige Freiflächen auf dem Gelände ebenfalls für die Energie-Produktion zu nutzen. Hier spielen allerdings zusätzlich auch sicherheitsrelevante Themen eine Rolle. Die erforderlichen

Erdarbeiten für die Anlagenerrichtung würden zeitgleich mit anstehenden Sanierungsarbeiten der Fahrbahnen in diesem Sommer erfolgen.

Der so erzeugte Strom fließt in den jährlichen Gesamtverbrauch mit ein und trägt damit zur Selbstversorgung des Fahrsicherheitszentrums bei. Ziel ist es, eine Klimaneutralität für die gesamte Anlage zu erreichen. Zusätzlich eröffnet dies die Möglichkeit, überschüssigen Grünstrom in das Gesamtnetz einzuspeisen. red