Prof . Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts - Klinische und Molekulare Virologie des Universitätsklinikums Erlangen , hat von der Manfred-Roth-Stiftung, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Polster und Stiftungsratsmitglied Klaus Teichmann, einen Spendenscheck in Höhe von 30 000 Euro entgegengenommen. Im Rahmen ihres Matching-Funds-Programms erhöht die Forschungsstiftung Medizin am Uni-Klinikum Erlangen den Betrag auf insgesamt 40 500 Euro, heißt es in einer Pressemitteilung der Uni . Das Geld fließt in das Projekt "Humane Antikörper zur Therapie und Prävention von Covid-19 " und unterstützt damit die Antikörperforschung am Uni-Klinikum Erlangen .

"Ein Sicherheitsnetz"

Das Forschungsprojekt wird geleitet von Prof . Dr. Hans-Martin Jäck, Leiter der Molekular-Immunologischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen , Prof . Dr. Klaus Überla und Prof . Dr. Thomas Winkler, Inhaber der Professur für Genetik am Department Biologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg . Ziel ist es unter anderem, eine passive Schutzimpfung gegen Sars-CoV-2 und neue Behandlungsmethoden gegen Covid-19 zu entwickeln. "Wir hoffen, dass wir damit ein Sicherheitsnetz aufspannen können für Personen, die trotz Impfung eine Infektion bekommen", sagt Überla.

Jäck erläutert: "Spenden wie diese tragen dazu bei, Covid-19-Patienten schnellstmöglich Antikörpertherapien anbieten zu können. Die neuen Behandlungen sollen schwere Symptome verhindern und damit auch die Intensivstationen entlasten." Nächstes Etappenziel sei es jetzt, ausreichende Mengen von zwei besonders wirksamen Antikörpern herzustellen und diese einer klinischen Prüfung zu unterziehen.

Die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung fördert neben sozialen, kulturellen und bildungsfördernden Projekten auch die wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Medizin. Am Uni-Klinikum Erlangen hat die Stiftung von 2014 bis heute insgesamt 36 Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen gefördert. red