Bereits seit 2012 hat Dr. Volker Schibgilla die interventionelle Kardiologie, Elektrophysiologie und Angiologie im Erlanger Waldkrankenhaus kontinuierlich ausgebaut und die Medizinische Klinik IV als Chefarzt geleitet. Nachdem sein Chefarztkollege Dr. Horst Beyer jüngst in den Ruhestand verabschiedet wurde, führt Schibgilla nun das komplette Leistungsspektrum der Kardiologie und die Teams der beiden kardiologischen Kliniken zusammen, teilt das Waldkrankenhaus mit.

Schibgilla ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und ausgewiesener Experte für die Herzkathetertherapie und die Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Er führt die Zusatzqualifikationen "Interventionelle Kardiologie", "Spezielle Rhythmologie" und "Herzinsuffizienz". Von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung ist er als Ausbildungsleiter für die Zusatzqualifikation "Spezielle Rhythmologie" anerkannt.

"Patientennähe, eine hohe Behandlungsqualität und modernste technische Einrichtungen zeichnen die Kardiologie im Waldkrankenhaus seit jeher aus, ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit den klinischen und ambulant tätigen Ärzten", betont Schibgilla. "Diese Traditionen werden wir weiter pflegen, um für unsere Patienten stets eine optimale Diagnostik und Therapie auf höchstem medizinischem Niveau durchführen zu können."

Die neue Medizinische Klinik I im Waldkrankenhaus führt in ihrem Herzkatheterlabortrakt mit modernster Röntgentechnik alle gängigen Verfahren der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Herzens, aber auch der Bein- und Beckengefäße durch. Die Behandlung der Herzrhythmusstörungen stellt dabei einen überregionalen Schwerpunkt des Waldkrankenhauses dar. Gleiches gilt für das Einsetzen von Herzschrittmachern, Defibrillatoren sowie Systeme zur Behandlung der chronischen Herzschwäche.

Zentrum für akute Fälle

Mit der zertifizierten Chest Pain Unit (= hoch spezialisiertes Brustschmerzzentrum), innerhalb der Notaufnahme und in direkter räumlicher Nähe zur Intensivstation sowie zum Herzkatheterlabor, versorgt man mit kardiologisch spezialisiertem ärztlichen und pflegerischen Personal rund um die Uhr Patienten mit akutem Brustschmerz und Herzinfarkt.

Nach fast 35 Jahren in Diensten des Waldkrankenhauses, davon 18 Jahre als Chefarzt und elf Jahre als Ärztlicher Direktor, bleibt Horst Beyer dem Waldkrankenhaus und seinen langjährigen Patienten mit eigener Praxis am Krankenhaus erhalten. Die große Verabschiedungsfeier für den langjährigen Chefarzt musste wegen der momentanen Lage zum Coronavirus abgesagt werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ihn für sein Lebenswerk zu ehren - das wird im Herbst 2020 nachgeholt. red