Mit dem Ende des ersten Schulhalbjahres geht Förderlehrer Herbert Meinunger in den wohlverdienten Ruhestand . Ab 1983 wirkte er zunächst als Pädagogischer Assistent an der Grundschule Maroldsweisach , nachdem er zuvor für fünf Jahre seine ersten Einsätze in der Rhön hatte. Nach der verdienten Beförderung zum Pädagogischen Oberassistenten wurde Meinunger schließlich zum Förderlehrer ernannt, eine Berufsbezeichnung, die im Jahr 1994 in Bayern eingeführt wurde.

Die Aufgabengebiete eines Förderlehrers sind vielfältig: Neben Einzel- und Gruppenunterricht für die Schüler wird er nicht selten als Vertretung zur Klassenbetreuung eingesetzt, "wenn Not am Mann ist". Herbert Meinungers Betätigungsfeld umfasste neben Verwaltungsaufgaben zahlreiche weitere Aktivitäten in der zweihäusigen Grundschule in Maroldsweisach beziehungsweise Pfarrweisach. Zudem engagierte er sich beispielsweise intensiv bei der Planung und Durchführung von Verkehrserziehungseinheiten sowie als Organisator der jährlichen Schullandheimaufenthalte der Viertklässler .

Eine Sitzbank als Geschenk

Dass die Schulleitung mit ihm auch einen versierten EDV-Betreuer gefunden hat, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen: Hier hinterlässt Herbert Meinunger eine nur schwer zu schließende Lücke im Kollegium, das gerne bei ihm Rat und Hilfe suchte.

Der bei Eltern, Kindern und Kollegen sehr geschätzte Förderlehrer schickt sich nun an, seinen wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Zum Gelingen dieser neuen "Aufgabe" hat man dem Hobbygärtner eine Sitzbank geschenkt, die das treffende Motto "Ruheoase" trägt und Herbert Meinunger - dem man mit diesem Präsent eine echte Überraschung bereiten konnte - sofort zum Probesitzen animierte.