Der VdK-Kreisverband Haßberge informiert zur Grundrente . Dazu gibt es Beratung über die Geschäftsstelle des Sozialverbands in Haßfurt , Ruf 09521/5602.

Die Einführung der Grundrente seit Beginn dieses Jahres ist laut VdK ein wichtiger Schritt gegen Altersarmut . 1,3 Millionen Neu- und Bestandsrentner werden vom Grundrentenzuschlag profitieren.

Komplizierte Berechnung

Durchschnittlich liegt dieser bei 75 Euro, höchstens aber bei etwa 420 Euro monatlich. Die Berechnung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ist kompliziert. Deshalb wird der Zuschlag erst ab frühestens Mitte 2021 ausgezahlt, und es kann bis Ende 2022 dauern, bis alle betroffenen Rentner die Zahlungen erhalten. Wichtig zu wissen: Der Grundrentenzuschlag muss nicht beantragt werden, sondern wird von der DRV ermittelt und rückwirkend ausgezahlt.

Für den Grundrentenzuschlag ist also kein eigener Antrag notwendig. Anders sieht es aber aus, wenn aufgrund des geringen Einkommens ein Anspruch auf Grundsicherung im Alter besteht. "Hier müssen Sie selbst aktiv werden und einen Grundsicherungsantrag bei Ihrem Landratsamt beziehungsweise Ihrer Stadtverwaltung stellen", rät die VdK-Kreisgeschäftsführerin Andrea Stühler-Holzheimer.

Freibetragsregelung

Was viele nicht wissen: Mit dem Start der Grundrente Anfang des Jahres 2021 ist auch eine neue Freibetragsregelung für Grundsicherung im Alter in Kraft getreten. Damit können für einige erheblich höhere Auszahlbeträge herauskommen. Andrea Stühler-Holzheimer erklärt dazu: "Werden voraussichtlich 33 Jahre Grundrentenzeiten erreicht, haben Sie als Grundsicherungsberechtigter einen zusätzlichen Freibetrag, der je nach Rentenhöhe im Jahr 2021 zwischen 100 und 223 Euro beträgt. Gut möglich, dass die Grundsicherung damit dann höher ausfällt als in den Vorjahren. Um hier Ihre Ansprüche zu sichern, die rückwirkend ausgezahlt werden, gilt jedoch das Datum des Antrags. Deshalb sollten Sie hier so schnell wie möglich handeln und einen Antrag stellen, sofern Sie noch keine Grundsicherung beziehen." red