Gerhard Kalnbach aus Uchenhofen sammelte seit dem Jahr 1963 alles, was mit der Feuerwehr zu tun hatte. Vieles davon hat er in einem schlechten Zustand gefunden und hergerichtet. Dank des damaligen Bürgermeisters Theo Diem konnte die Sammlung im Jahr 1987 in der Alten Schule in Mechenried untergebracht werden. Die Liste der Ausstellungsstücke umfasst rund 2100 Objekte mit Bezug zur Feuerwehr , darunter 150 Feuerwehrhelme aus ganz Europa.

Für die Zukunft gesichert

Im Jahr 2005 übergab Gerhard Kalnbach die Sammlung in Abstimmung mit der Kulturstelle im Landratsamt Haßberge sowie der Gemeinde Riedbach dem Kreisfeuerwehrverband Haßberge e. V. und dem Feuerwehrverein Mechenried an den neu gegründeten Trägerverein „Feuerwehrmuseum Mechenried e. V.“, um diese für die Zukunft zu sichern. Bis zu seinem Tod im Jahr 2018 war Gerhard Kalnbach hier als Museumsleiter tätig.

Bestand wird weiter ausgebaut

Der Trägerverein betreut seit der Renovierung der Alten Schule im Jahr 2009 das räumlich erweiterte Feuerwehrmuseum. Unter dem Museumsleiter und Ehren-KBI Reiner Schuster wird der Bestand weiter ausgebaut, gesichert und inventarisiert.

Ein Highlight im Feuerwehrmuseum ist ein Helm, Modell Deutsche Infanterie II aus dem Jahr 1760, der vor der Übergabe an die Feuerwehren beim Militär als Jägerhelm Verwendung fand. Es ist ein schwarz lackierter Metallhelm mit Kammspitze aus Messing, Metallbund am Übergang der Helmglocke zu den mit Messingscheinen versehenen Schirmen und Ledersturmband.

Die Öffnungszeiten

Das Feuerwehrmuseum Mechenried ist von April bis Oktober jeweils am ersten Sonntag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr mit Führung ohne Eintritt geöffnet. Außerhalb dieser Öffnungen wird es jederzeit ab vier Personen nach vorheriger Anmeldung geöffnet. Für Kleinkinder gibt es eine kleine Überraschung. Anmeldungen sind per Internet (www.feuerwehrmuseum.mecheried.de) oder direkt beim FW-Museumsleiter, E-Mail rschuster112@t-online.de, Rufnummer 0160/1052286 oder 09521/3603, möglich. red