Mit einem Volumen von über 13,1 Millionen Euro hat der Oberauracher Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag den Haushalt für das Jahr 2021 beschlossen.

Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 7 522 396 Euro, während der Vermögenshaushalt 5 591 756 Euro beträgt. Der Gesamthaushalt erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Millionen Euro, was einem Prozentsatz von 15,22 entspricht.

Die wesentlichen Einnahmequellen im Verwaltungshaushalt sind der Anteil der Gemeinde an der Einkommensteuer in Höhe von 1 982 300 Euro, Schlüsselzuweisungen (1 804 760 Euro) und die Gewerbesteuer (700 000 Euro). Dem gegenüber stehen der Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit 2 332 104 Euro, Personalkosten (1 571 265 Euro) und die Kreisumlage in Höhe 1 907 944 Euro.

Vermögensetat steigt kräftig

Der Umfang des Vermögenshaushaltes hat sich im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent erhöht. Gleichzeitig werden alleine für Baumaßnahmen über 4,3 Millionen Euro investiert. Die größten Projekte sind hierbei die Dorferneuerungsmaßnahmen in Dankenfeld für die Randbereiche entlang der Von-Ostheim-Straße mit über einer Million Euro, die Sanierung des Gebrüder-Mendel-Hauses in Dankenfeld (899 810 Euro), die Sanierung des Armin-Knab-Hauses in Neuschleichach (886 500 Euro) und die allgemeine Wasserversorgung mit Sanierung der Wasserleitung am Großen Damm und im Sandersgrund in Oberschleichach (593 608 Euro).

Zum Stichtag 31. Dezember 2020 belief sich der Schuldenstand der Gemeinde Oberaurach auf 185 104 Euro. Die planmäßige Rückzahlung der Kredite vorausgesetzt, wird sich dieser zum 31. Dezember 2021 auf 139 600 Euro reduzieren. Gleichzeitig fällt damit auch die Pro-Kopf-Verschuldung von 46,81 Euro auf 35,39 Euro.

Rücklagen reduzieren sich

Nach der Entnahme von Rücklagen im laufenden Jahr in Höhe von 1,6 Millionen Euro wird sich das Guthaben der Gemeinde auf Festgeldkonten von rund 3,6 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2020) auf gut zwei Millionen Euro zum Jahresende 2021 reduzieren.