Zu Beginn der Sitzung des Marktgemeinderates Maroldsweisach am Montagabend vereidigte Bürgermeister Wolfram Thein ( SPD ) Stefan Haßfurter aus Birkenfeld, Robert Grübel aus Maroldsweisach und Rainer Wunderlich aus Eckartshausen als Feldgeschworene. Das geschah im Beisein von Adolf Müller , dem Kreisobmann der Feldgeschworenen-Vereinigung Haßberge. Thein wies die Neuen auf ihre Pflichten hin und nahm ihnen den Eid ab.

Von der Firma Vodafone lagen Eingaben vor für die Errichtung von Hochfrequenzanlagen in den Gemarkungen Allertshausen, Birkenfeld, Marbach und Eckartshausen/Wasmuthausen. Ziel ist es nach den Worten des Bürgermeisters, nicht zu viele Funkmasten zu errichten. Deshalb wurde für eine mögliche Anlage in Allertshausen vorgeschlagen, dass sich die Firma Vodafone mit der Telekom in Verbindung setzt, um einen Mast gemeinsam zu betreiben, gleiches gilt für Eckartshausen/Wasmuthhausen.

Für Birkenfeld kann die Gemeinde ein Grundstück zwischen Birkenfeld und Dippach anbieten, ebenso für Marbach, wo in Absprache mit der Gemeinde Pfarrweisach im Bereich des Hochbehälters eine solche Anlage möglich wäre.

Behandelt wurde der Bebauungsplan „Solarpark Marbach 01“, den Marlene Theiner vom Büro Opla aus Augsburg erläuterte. Sie ging auch auf die Stellungnahmen dazu ein. Der Marktgemeinderat beschloss, dass der Bebauungsplanvorentwurf entsprechend angepasst oder geändert werden soll.

Bis Ende des Jahres 2022 hat die Gemeinde ihre beiden Förderprogramme verlängert, mit denen sie junge Familien beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien unterstützen will. Auch die Nutzung vorhandener Bausubstanz ist damit möglich.

Bürgermeister Wolfram Thein informierte, dass im Rahmen des Regionalplanes Maroldsweisach Grundzentrum bleiben werde. Zu dieser Klassifizierung habe auch die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes beigetragen.