Das Gesundheitsamt Haßberge meldet über das Wochenende 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle im Kreis Haßberge auf 2609 (Stand: Sonntag, 21. März, 11.30 Uhr), wie das Landratsamt am Sonntag mitteilte.

2407 Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 132 Personen mit dem Virus infiziert. 70 Menschen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. Zurzeit werden vier Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 357 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 122,1 (Stand: Sonntag, 21. März, 0 Uhr).

Der Inzidenzwert im Landkreis hat die 100er-Marke am Samstag, 20. März (105,5), und Sonntag, 21. März (122,1) überschritten. Sollte dieser Wert auch am Montag über dieser Schwelle bleiben, werden die Corona-Regeln im Landkreis Haßberge ab Mittwoch, 24. März, wieder verschärft. Dann drohen erneut strengere Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperre sowie die Schließung des Einzelhandels. Sobald der Grenzwert an drei Tagen in Folge überschritten ist, gibt das Landratsamt die verschärften Regelungen umgehend im Amtsblatt , auf der Homepage und in der Presse bekannt.

Mittlerweile wurden im Landkreis Haßberge insgesamt 110 bedenkliche Corona-Mutanten bestätigt. Bei 98 Fällen handelt es sich um das britische Virus, bei einem um die südafrikanische Variante. Elf weitere Mutationsfälle lassen sich nicht eindeutig definieren. Neben diesen bestätigten Mutanten gibt es noch 14 Verdachtsfälle; hier steht das Ergebnis der sogenannten Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht.

Was ist zu tun, wenn man eine Ansteckung befürchtet? Bürger, die an Erkältungssymptomen jeder Schwere und/ oder an Verlust von Geruchs-/ Geschmackssinn leiden, sollten sich telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen mit dem Mediziner besprechen. red