Erleichtert zeigt sich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel ( CSU ) aus Theres über die nun getroffene Regelung für Brauereigaststätten, Vinotheken , Weingüter sowie die Straußenwirtschaften: "Für Unternehmen mit angeschlossener Gaststätte wird der Zugang zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen für den Monat November und Dezember verbessert und vereinfacht. Künftig ist der Gaststättenanteil unabhängig von den Umsätzen des restlichen Unternehmens antragsberechtigt." Laut Vogel hat sich darauf die Bundesregierung in Abstimmung mit dem Freistaat Bayern verständigt. Die Anträge zu der vereinfachten November- und Dezemberhilfe können bis zum 30. April beantragt werden und umfassen bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahreszeitraums.

Die Brauereigaststätten hätten, so Vogel, zu Recht darauf aufmerksam gemacht, dass es für die Berechtigung staatlicher Hilfen doch nicht darauf ankommen dürfe, ob die Gaststätte zu einer Brauerei gehört. "Denn erstens hilft einer kleinen fränkischen Brauerei der gewinnschwache Umsatz beim Kastenverkauf im Getränkemarkt wenig, wenn die zur Brauerei gehörige Gaststätte geschlossen ist; und zweitens trifft der Tatbestand der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie schließlich alle Gastronomiebetriebe im gleichen Umfang", so der Stimmkreisabgeordnete. Daher sei es ein wichtiger Erfolg der Staatsregierung, diese Lösung im Bund auf den Weg gebracht zu haben.

Vogel hofft, dass durch den nun vereinfachten Zugang zu November- und Dezemberhilfen möglichst viele Gastronomiebetriebe vor der unverschuldeten Insolvenz aufgrund der Pandemie gerettet werden. "Denn gerade Franken wäre durch den bisherigen Ausschluss von November- und Dezemberhilfe für Mischbetriebe besonders hart getroffen gewesen, da es in unserer Region bundesweit einzigartig viele kleine Brauereien und Weingüter gibt. Ohne unsere vielfältige Brauereilandschaft und den vielen Weingütern sowie Straußenwirtschaften wäre Franken nicht so liebens- und lebenswert", so Vogel. red