Der ökumenische Gottesdienst im Eberner Freibad am vergangenen Sonntag war so gut besucht, dass die Bestuhlung, die von der DLRG und Familie Neugebauer aufgestellt worden war, voll ausgelastet war.

Die Besucher, die keinen der bereitgestellten Plätze ergattern konnten, hatten selbst Decken oder Handtücher dabei, und so fand doch jeder einen Platz, der ihm zusagte. Das Wetter war ebenfalls perfekt. Nicht zu heiß und nicht zu kalt, genau richtig lagen die Temperaturen, um den Worten von Prädikantin Anneliese Scharpf und Pastoralrefernt Markus Lüttke zu lauschen.

Angenehme Erinnerungen

„ Schwimmbad – da fallen doch fast allen schöne Bilder ein – von Erfrischung, Lachen und Eis am Stiel. Ich glaube, Jesus war nicht ganz so unbeschwert und fröhlich unterwegs mit seinen Freunden . Die Menschen hatten es nicht so einfach mit ihrem Alltag im alten Israel. Doch sie sehnten sich allesamt nach einer besseren Welt, voll Freiheit und Unbeschwertheit.“

Ja, das ist es wohl, was wir alle uns während der noch immer andauernden Pandemie wünschen. Wieder frei und unbeschwert unser Leben genießen.

Mit Gesang der Gemeinde

Und immer öfter bekommt man ein: „Endlich dürfen wir wieder …“ zu hören. Und so durfte in dem Freiluftgottesdienst am Sonntag im Eberner Bad auch endlich wieder einmal gesungen werden.

Da es ein ökumenischer Gottesdienst war, gab es natürlich zwei verschiedene Liederbücher – aber das war egal, Anneliese Scharpf sagte den Besuchern die jeweilige Seitenzahl an, und so fügten sich die Gesänge der beiden Gemeinden wunderbar zusammen.

Helfende Hände

Das ist gelebte Ökumene. Ein großer Dank ging auch an das Freibadteam, das wieder ermöglicht hat, den Gottesdienst vor dieser Kulisse halten zu können.