Einen Zuschuss von 50 Prozent für die Neuanschaffung eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) bewilligte der Gemeinderat Oberaurach der Freiwilligen Feuerwehr Oberschleichach bei seiner Sitzung am Donnerstag. Wie Bürgermeister Thomas Sechser ( CSU ) ausführte, stammt das jetzige Einsatzfahrzeug aus dem Jahr 1981 und weist mittlerweile einen altersbedingten Verschleiß auf. Auch seien Ersatzteile für das 40 Jahre alte Fahrzeug nur noch bedingt verfügbar.

Feuerwehr finanziert vor

Dem Feuerwehrverein Oberschleichach liegt bereits ein Angebot für ein gebrauchtes TSF auf der Basis eines Peugeot Boxers vor. Das Fahrzeug aus dem Baujahr 1998 ist generalüberholt und mit neuer Hauptuntersuchung zur Abholung bereit. Der Endpreis beträgt 14 875 Euro. Da im Haushalt für das laufende Jahr keine Mittel für die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für die Feuerwehr Oberschleichach veranschlagt sind, ist die Auszahlung des Zuschusses von 7437,50 Euro erst im Januar des kommenden Jahres möglich. „Seitens der Feuerwehr Oberschleichach, die diesen Betrag vorfinanzieren wird, besteht mit dieser Lösung Einverständnis“, sagte der Bürgermeister.

Zur Jahresmitte 2021 wird das Förderprogramm „Digitales Klassenzimmer“ für die Grundschule Oberaurach aufgrund der vollständigen Ausschöpfung der Fördermittel abgeschlossen. Aus diesem Grund hat die Verwaltung bei der Regierung von Unterfranken einen Antrag zur Teilnahme am neuen Förderprogramm „ Digitalpakt Schule“ gestellt.

Investitionen genehmigt

Gemäß den Förderrichtlinien stehen der Gemeinde Oberaurach maximal 44 674 Euro an Fördergeldern zur Verfügung, wobei mindestens zehn Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben als Eigenmittel aufgebracht werden müssen. Damit die Gemeinde den Zuschuss von 90 Prozent erhält, müssen demnach zuwendungsfähige Investitionen von insgesamt 49 638 Euro getätigt werden.

Auf Grundlage des durch die Schulleiterin Anna Anwander erstellten Medienkonzepts sowie des dazugehörigen Ausstattungsplans sollen in den nächsten zwei Jahren Investitionen von 50 650 Euro erfolgen. Diese beinhalten einen Schulserver aufgrund zu geringer Bandbreite (12 000 Euro), eine Firewall (1500 Euro), interaktive Tafeln für den Unterricht (20 000 Euro), Lehrer-PCs zur Unterrichtsvorbereitung (2150 Euro) sowie 20 iPads mit Schutzhüllen und zwei Ladekoffern (9000 Euro) sowie den Anschluss der letzten Unterrichtsräume ans Schulnetzwerk (6000 Euro).

Bisher wurden seitens der Gemeinde bereits Ausgaben von insgesamt 8650 Euro (5100 Euro für Netzwerkverkabelung, 2150 Euro für den PC im Lehrerzimmer, 1400 Euro für MacBook im Klassenzimmer) sowie weitere nichtzuwendungsfähige Ausgaben von 200 Euro für die Konfiguration der Firewall getätigt.

Der Gemeinderat stimmte der Antragstellung im Rahmen des Förderprogramms „ Digitalpakt Schule“ durch die Verwaltung zu und genehmigte die bereits getätigten sowie die geplanten förderfähigen Anschaffungen.