Zum SPD-Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück konnte am vergangenen Sonntag der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ditterswind , André Schübel, trotz der trüben Witterung zahlreiche Gäste willkommen heißen. Darunter waren der Bürgermeister der Marktgemeinde Maroldsweisach, Wolfram Thein , aber auch einige Gemeinderäte und Ortssprecher. Schübels besonderer Gruß galt dabei der Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar . Er freute sich, dass diese trotz ihres vollen Terminkalenders den Weg nach Ditterswind gefunden hatte. Dittmar gestand freimütig ein, das Haßbergdörfchen Ditterswind erstmalig in ihr umfangreiches Besuchsprogramm aufgenommen zu haben.

Die Leerstände thematisiert

Bürgermeister Thein ergriff sogleich die Gelegenheit, gegenüber der Abgeordneten ein paar Dinge anzusprechen, die ihm derzeit am Herzen liegen. Zum einen freute er sich darüber, dass die geplante Stromtrasse nun doch nicht gebaut wird, zum anderen wünschte er sich Unterstützung durch die Bundesregierung in Bezug auf die bestehenden Leerstände im Innenortsbereich der Gemeindeteile.

Selbstredend stellte Sabine Dittmar Fragen zum Thema Gesundheit in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen, ist sie doch die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Deutschen Bundestag . Sie bestätigte der interessierten Zuhörerschaft ohne Umschweife, dass Corona viel Kraft gefordert habe und noch fordern werde, aber dennoch sei das Gesundheitssystem in Deutschland stabil und funktionsfähig.

Dittmar ist überzeugt: Im Bundestag braucht es gerade bei diesem so brisanten Thema „echte Experten, die mit Vernunft und Augenmaß agieren“. Ihr liegt sehr am Herzen, dass das Gesundheitssystem auch in Zukunft leistungsfähig bleibt.

„Mietwucher Grenzen setzen“

„Neue Herausforderungen – zum Beispiel die Maßnahmen in Bezug auf den Klimawandel – werden nur mit der SPD gemeistert“, zeigte sich die Rednerin fest überzeugt. „Ausbau der Elektromobilität , ein sinnvolles Nahverkehrsnetz und ein geeignetes Klimaschutzgesetz sind die Grundpfeiler der kommenden Jahre.“

Einen weiteren Schwerpunkt setzte Sabine Dittmar beim Thema „ Mieten und Mieterschutz “. Sie setzt sich dafür ein, dass vor allem dem Mietwucher Grenzen gesetzt werden, damit das Wohnen in Deutschland wieder bezahlbar wird. Dazu gehört ihrer Meinung nach auch eine faire Verteilung der CO 2 -Preisbelastung zwischen Vermieter und Mieter .

Gegner nicht verunglimpft

Sabine Dittmar verstand es, ihre Ausführungen verständlich und publikumsnah darzulegen. In ihrer charmanten, sachlich-präzisen Art vermied sie es gleichermaßen, den politischen Gegner zu verunglimpfen oder die eigenen Parteigenossen in den Himmel zu heben.

Persönliche Gespräche am Rande der Zusammenkunft rundeten den „politischen Frühschoppen“ ab, ehe die Abgeordnete sich wieder auf den Weg machte, um den nächsten Termin wahrzunehmen.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Schübel bedankte sich abschließend bei der Referentin für ihre kompetenten Ausführungen mit einem Blumengebinde und äußerte die Hoffnung auf deren Wiedereinzug in das Abgeordnetengremium des Deutschen Bundestages . jf