Seit Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr gilt in den Häusern der Haßberg-Kliniken in Haßfurt und Ebern sowie in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Haßfurt , Ebern, Eltmann und Hofheim ein Schutz- und Hygienekonzept. Die hierfür erforderlichen Strukturen und Prozesse wurden bereits im Frühjahr 2020 eingeführt und werden durch die hauseigene Kriseneinsatzleitung Corona (KLC) laufend an sich ändernde Vorgaben und Regelungen sowie Erfahrungswerte angepasst, wie aus einer Mitteilung des Kommunalunternehmens Haßberg-Kliniken hervorgeht.

Da es sich bei den Krankenhäusern und MVZ um besonders zu schützende Bereiche handelt, sind strengere Regelungen zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern erforderlich. Um die Kontakte vor Ort auf ein Minimum zu reduzieren, gilt deshalb seit November 2020 wieder ein generelles Besuchsverbot in den Kliniken . Ausnahmen gelten nur für werdende Väter, die bei der Entbindung dabei sein dürfen, sowie für Schwerstkranke und Patienten am Lebensende. Hier sind Besuche nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt möglich.

Trotz des sinkenden Inzidenzwertes werden die bestehenden eingeschränkten Besucherregelungen fortgeführt. Hintergrund der Entscheidung sind die aufgetretenen Virusmutationen, die in anderen Regionen, teilweise auch in Krankenhäusern , zu unkontrollierten Ausbrüchen geführt haben.

"Wir freuen uns, dass wir während der gesamten bisherigen Covid-19-Pandemie auch in angespannter Situation unseren Versorgungsauftrag für die Landkreisbevölkerung erfüllen konnten", bestätigt Vera Antonia Büchner, Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken. "Auch unsere Notaufnahme war und ist für Notfälle uneingeschränkt im Einsatz."

OP-Programm ausgeweitet

Durch die aktuell zurückgehenden Corona-Fallzahlen im Landkreis konnte seit Anfang des Jahres das OP-Programm in den Kliniken wieder deutlich ausgeweitet werden. Da der mittlerweile verkleinerte Bereich für infizierte Patienten strikt von anderen Bereichen im Krankenhaus getrennt ist, sind die Patienten in allen Fachbereichen und Abteilungen der Krankenhäuser geschützt.

Zur Sicherheit der Patienten und Mitarbeiter gehören laut Kommunalunternehmen das Erstscreening bei Betreten der Kliniken und Praxen und Corona-Tests bei stationärer Aufnahme. Ferner gibt es weiterhin engmaschige Testungen von Ärzten und Pflegekräften . Seit Anfang Januar wurde an mehreren Impfterminen ein beträchtlicher Teil der Mitarbeiter mit höchster Priorität geimpft . Es besteht FFP2-Maskenpflicht. ft