Die digitale Veranstaltungsreihe "Integration durch Bildung" geht am Mittwoch, 31. März, um 18 Uhr in die dritte Runde.

Ein zentrales Thema ist die Frage, wie das Jobcenter die Zuwanderer bei der erfolgreichen Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützen kann. Christian Knetzger, Teamleiter Markt und Integration im Jobcenter Haßberge, wird sich, wie das Landratsamt mitteilte, dem Meeting zuschalten und sein Konzept vorstellen. Anschließend wird Siza Zaby, die Integrationslotsin des Landkreises, von der "Pinnwand" berichten, die die Volkshochschule eingerichtet hat und nun das Kochen "von der Küche in die Küche" ermöglicht.

Voranmeldungen bei Siza Zaby sind erwünscht, aber nicht erforderlich, Telefon 09521/27152. Teilnehmen kann man ab 17.45 Uhr über den link https://meetme.hassberge.de/Integrationsarbeit.

Herausforderung und Gewinn

Systematisch die Integration fördern. Dies ist ihr, so hat es Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz aktuell auf dem 19. Integrationsgipfel am Dienstag, 9. März, hervorgehoben, ein besonderes Anliegen. Denn sie sieht hierin "für die ankommende als auch für die aufnehmende Gesellschaft eine Herausforderung, aber wenn sie gelingt, auch einen Gewinn".

Zur Umsetzung dieses Anliegens spielt die hauptamtliche Integrationslotsin des Landkreises Haßberge, Siza Zaby, auf verschiedenen Klaviaturen gleichzeitig. "Natürlich ist die Integration durch Bildung und Jobsuche ", so Zaby, "eine zentrale Aufgabe meiner Arbeit, insbesondere bezüglich der Jugend." Zaby ist eng mit den Schulen verknüpft, betreibt Talentförderung und ist stets auf der Suche nach geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten. Oft Seite an Seite mit dem Kolping- und Bildungszentrum Schweinfurt und dem Jobcenter in Haßfurt . Und sie freut sich, dass sich bei dem anstehenden Meeting Christian Knetzger zuschaltet. Er wird insbesondere von seinen Erfahrungen berichten, wie es in der Region gelingt, über die Anerkennung von Berufs- und Bildungsabschlüssen sowie über Bildung und Ausbildung als Grundstein für gelingende Integration und Teilhabe Brücken zu schlagen zwischen den Zuwanderern und den Arbeitgebern . Gerne beantwortet er auch Fragen aus dem Teilnehmerkreis und kann Stellung nehmen zur Formularbearbeitung.

Doch auch gesellschaftlich sucht Zaby neue Wege: Die von ihr gemeinsam mit Christian Ruser (VHS) angekündigte "Pinnwand" nimmt Konturen an; ein digitaler Kochkurs von Küche zu Küche ist bereits eingestellt. Die "Pinnwand" ist vergleichbar mit der, die Kunden aus dem Supermarkt kennen. Jeder kann eine Information einheften, gleich ob Frage, Angebot oder Terminfestlegung, und aus dem angemeldeten Teilnehmerkreis kann jeder Teilnehmer hierauf persönlich reagieren. Die Praxistauglichkeit wird sich sicher in den kommenden Wochen erweisen, doch, so Zaby, "einen Versuch ist es sicherlich wert".

Kunstausstellung wird geplant

Ihr drittes Betätigungsfeld betrifft die kulturelle Integration. "Wir möchten uns gerne auch an den interkulturellen Wochen 2021 beteiligen und freuen uns schon auf Vorschläge." Geplant, so Corona es zulässt, ist eine Kunstausstellung in Ebern. Terminiert ist sie auf den Zeitraum 26. September bis 3. Oktober. Das Motto lautet: "Offen geht". Zaby hofft auf eine rege Teilnahme und auf spannende Diskussionen. red