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Himmelkron
Sicherheit

Halbseitige Sperrung in der Markgrafenstraße sorgt für Kopfschütteln

Kopfschütteln ruft bei manchem Autofahrer die aktuelle halbseitige Sperrung der Marktgrafenstraße in Höhe der früheren Metzgerei Ott hervor. Hier ist weder eine Baustelle eingerichtet, noch werden in ...
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Seit Montag ist ein Teilabschnitt der Markgrafenstraße im Bereich des Partnerschaftsplatzes halbseitig gesperrt, der Verkehr wird über eine Ampelanlage geregelt.  Foto: Werner Reißaus
Seit Montag ist ein Teilabschnitt der Markgrafenstraße im Bereich des Partnerschaftsplatzes halbseitig gesperrt, der Verkehr wird über eine Ampelanlage geregelt. Foto: Werner Reißaus

Kopfschütteln ruft bei manchem Autofahrer die aktuelle halbseitige Sperrung der Marktgrafenstraße in Höhe der früheren Metzgerei Ott hervor. Hier ist weder eine Baustelle eingerichtet, noch werden in dem Bereich Arbeiten getätigt.

Doch es gibt einen Grund für die Verkehrsbeschränkung, den Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erläutert hat. Bereits vor drei Jahren sei das Staatliche Bauamt an die Gemeinde Himmelkron herangetreten und habe Gesprächsbedarf hinsichtlich einer Sanierung des Beton-Rahmendurchlasses des Streitmühlbaches angekündigt. Danach fanden laut Schneider jährliche Statik-Kontrollen an dem Durchlass statt.

Wegen der Sanierung der B 303 (siehe Bericht oben) werde die Markgrafenstraße verstärkt als Umleitung Richtung Kulmbach genutzt, und zwar auch vom Schwerlastverkehr. "Die Tragfähigkeit des Rahmendurchlasses entlang des Partnerschaftsplatzes ist für den öffentlichen Verkehr nicht mehr gegeben, deshalb muss dieser Bereich gesperrt werden", macht der Bürgermeister deutlich.

Nach den ersten Erfahrungen sei zudem vom Ende der Absperrung bis zur Abzweigung Markgrafenstraße/Bauhof ein absolutes Halteverbot angeordnet worden, "um diese Engstelle in der Ortsmitte ordentlich zu regeln". Er sei überhaupt nicht glücklich darüber, dass die halbseitige Sperrung jetzt parallel zur Sanierung der B 303 vollzogen werden muss. "Aber es ist wohl aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht anders möglich und das muss man auch verstehen."

Eine Sanierung des Rahmendurchlasses ist frühestens im kommenden Jahr möglich. Dabei geht das Staatliche Bauamt von Kosten von nahezu einer halben Million Euro aus. Die Gemeinde muss einen Teil der Kosten im Bereich des Gehweges übernehmen. "Die Maßnahme wird jetzt geplant und ausgeschrieben. Ich rechne damit, dass im Frühjahr 2021 mit dem Ausbau begonnen wird." Die einzige Erleichterung, die Bürgermeister Schneider für die Verkehrsteilnehmer versprechen kann, ist, dass nach der Beendigung der Sanierungsmaßnahme an der Bundesstraße zwischen Himmelkron und Ludwigschorgast die Ampel wieder abgebaut wird Rei.