Im Zuge des barrierefreien Umbaus des Großenseebacher Gemeindezentrums soll auch der Sitzungssaal umgestaltet werden. Dazu legte Architekt Erich Popp dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vier Vorschläge vor.
Unter anderem sollte nach der Vorstellung des Planers die Decke abgehängt werden und nur noch ein Teil der Balken sichtbar bleiben, um auch den Raum schneller erwärmen zu können. Diesem Vorschlag wollten die Räte aber nicht folgen. Jetzt soll lediglich zwischen den Holzbindern eine Dämmung eingebracht werden.
Wegen des barrierefreien Zugangs wird die Eingangstür verlegt. Die Erker sollen bis zum Boden verglast und dafür die Heizkörper für Kosten von rund 3500 Euro versetzt werden. Die Schreinerarbeiten waren in der Sitzung des Gemeinderates im Februar mit der Maßgabe vergeben worden, dass die Fenster an der Gebäudewestseite im Material Holz-Alu ausgeführt werden. Darüber hinaus ging es um die Frage, ob die Fenster im Kellergeschoss ebenfalls ausgetauscht werden. Das Nachtragsangebot der Firma Edgar Singer aus Eckental dazu beläuft sich auf rund 6000 Euro.
Auch die bisher im Verwaltungszimmer untergebrachte Uhrensteuerung muss demontiert werden. Die beauftragte Firma Hörz schlug folgende Lösungen vor: Lieferung einer neuen digitalen Hauptuhr nach dem heutigen Stand der Technik einschließlich Montage, Inbetriebnahme und Einweisung für rund 1500 Euro oder Lieferung einer neuen digitalen Hauptuhr, ergänzt um eine Funkfernsteuerungsanlage für das Läutwerk der Glocken einschließlich Montage, Inbetriebnahme und Einweisung für knapp über 2000 Euro. Künftig wird die Steuerungsanlage im Bereich des bestehenden Elektro- und Telefonverteilers im Kellergeschoss installiert. Der Gemeinderat entschied sich für die Uhr ohne Funkfernsteuerung.
Schließlich wurden noch die Estricharbeiten vergeben. Den Zuschlag bekam die Firma Rüttger Fußbodenbau aus Iphofen mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von knapp 5000 Euro.


Kairlindacher Weg wird saniert

Der Ausbau des Kairlindacher Weges war seitens der Verwaltung im Januar 2016 mit einem voraussichtlichen Kostenaufwand in Höhe von etwa 10 000 Euro für das Arbeitsprogramm 2016 des Naherholungsvereins Erlangen gemeldet worden. Für diese Maßnahme wurde dann im April 2016 ein maximaler Zuschuss in Höhe von 5000 Euro gewährt.
Inzwischen liegen mehrere Angebote von Tiefbaufirmen vor. Mindestbieter ist die Firma Leipold-Bau aus Heßdorf mit einer Angebotssumme von knapp 20 000 Euro. Auf der Grundlage dieses Ausschreibungsergebnisses wurde beim Naherholungsverein Erlangen ein neuer Projektantrag gestellt. Für die gemeindliche Maßnahme ist im Arbeitsprogramm 2017 des Naherholungsvereins ein Zuschussbetrag in Höhe von 10 000 Euro vorgesehen. In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass nach erfolgter Sanierung mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und mit hohen Geschwindigkeiten, insbesondere durch die Paketzustellfahrzeuge, zu rechnen ist. Insoweit könnte der Einbau von Bodenschwellen angedacht werden.