Bereits am 17. Februar zog sich Hartmut Bös aus dem Stadtrat zurück - nach fast 20 Jahren, in denen er die Stadtpolitik wesentlich mitgeprägt hatte. Eine große offizielle Verabschiedung fand wegen Terminschwierigkeiten nicht statt, wurde nachgeholt. Dabei verlieh der Stellvertretende Bürgermeister Jürgen Pfister (PWG) Bös für sein Engagement die Ehrennadel in Gold.

Der Geehrte selbst bezeichnete die 20 Jahre als "gute, harte und wilde Zeit". Altbürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) habe ihn 2001 in die Politik geholt, habe auch viel mit ihm aushalten müssen. Seinen Ex-Kollegen riet Bös, Politik vorher zu machen, nicht erst in der Stadtratssitzung. Nur durch konstruktives Diskutieren entstehe Neues.

Eva Reichert-Nelkenstock (Grüne) sagte, Bös habe mit Erfahrung und seinem Netzwerk die Grüne Liste und den Regionalmarkt mit aus der Taufe gehoben. Er sei auch menschlich wertvoll gewesen. st